Wichtiger Hinweis
Bitte beachten Sie: Anfang Juli 2026 haben wir unser Meldeportal überarbeitet. Die Hilfetexte werden zurzeit von uns angepasst, teils zeigen und beschreiben sie noch die alte Version unseres Meldeportals.
Bei den weiter unten gezeigten Abbildungen handelt es sich um Bildschirmfotos (Screenshots). Eine Bedienung des Meldeportals ist darüber nicht möglich. Um die auf dieser Seite erläuterten Details selbst umzusetzen, rufen Sie bitte an einem Desktop-Gerät (PC, Mac, Laptop) → NABU-naturgucker-beobachtungen.de auf.
Ein wichtiger Bestandteil der → Gebietsporträts auf dem → Meldeportal für Naturbeobachtungen ist die Artenliste. Sie ist öffentlich sichtbar und darin werden alle Arten, Naturphänomene und Lebensraumtypen aufgeführt, deren Vorkommen in dem jeweiligen Gebiet bislang gemeldet wurden. Zusätzlich enthält die Liste auch Einträge aus Gebieten, deren Flächen sich ganz oder teilweise mit dem betrachteten Gebiet überschneiden. Ebenso werden Arten, Naturphänomene und Lebensraumtypen berücksichtigt, deren Sichtungen innerhalb der Gebietsfläche per Punktverortung, also mit exakten Koordinaten, und ohne Gebietszuweisung gemeldet wurden.
Tipp: Wenn Sie in der Artenliste eines Gebiets ausschließlich die von Ihnen selbst gemeldeten Arten, Naturphänomene und Lebensraumtypen anzeigen möchten, klicken Sie oben rechts auf der Seite auf Ihr Profilbild beziehungsweise das Platzhalterbild, falls Sie bisher kein Profilbild hochgeladen haben. Dadurch wird die Filterfunktion „nur eigene Daten“ aktiviert, siehe → Erklärung, und die Anzeige entsprechend angepasst. Ein erneuter Klick auf Ihr Profilbild hebt den Filter wieder auf. Anschließend werden wieder alle Arten, Naturphänomene und Lebensraumtypen angezeigt, deren Sichtungen in Verbindung mit dem Gebiet auf dem Meldeportal dokumentiert wurden.

Inhalt
#1. Filterfunktion
In manchen Gebietsporträts ist die Artenliste sehr umfangreich. Um beispielsweise nur Angaben zu einer bestimmten Organismengruppe anzuzeigen, können Sie die auf unserem Meldeportal verfügbaren Filteroptionen nutzen, siehe Markierung #1. Alle wichtigen Hintergrundinformationen zur Verwendung der Filterfunktion erfahren Sie → an dieser Stelle.
#2. Symbolbild der Organismengruppe, des Naturphänomens oder des Lebensraumtyps
Innerhalb der Artenliste sind die einzelnen Einträge zu Blöcken zusammengefasst. Die großen Organismengruppen bilden jeweils eine eigene Kategorie: Vögel, Pflanzen (inklusive Algen, aber ohne Moose), Moose (Laub- und Lebermoose), Schmetterlinge, Libellen, Säugetiere, Amphibien & Reptilien, Käfer, andere Insekten, andere Tiere sowie Pilze (inklusive Flechten und Schleimpilze). Die Kategorien Lebensraumtypen und Naturphänomene werden durch ein graues Quadrat mit einem darin enthaltenen grünen Ausrufungszeichen dargestellt.
#3. Angaben zur Art bzw. zum Lebensraumtyp
Zu jeder mit dem jeweiligen Gebiet verknüpften Art gibt es einen zweizeiligen Informationsblock. Die Bedeutung der einzelnen Angaben wird weiter unten erläutert. Der Name des Lebensraumtyps beziehungsweise der Art ist blau dargestellt und kann angeklickt werden, siehe Markierung #4. Dadurch lässt sich das zugehörige Porträt aufrufen.
Sofern für eine Art ein deutscher Name (Trivialname) vorhanden ist, wird dieser in der Liste angegeben und durch den wissenschaftlichen Namen in Klammern ergänzt. Arten ohne Trivialnamen werden dort ausschließlich mit ihrem wissenschaftlichen Namen aufgeführt.
In der Artenliste enthaltene Informationen
Für alle in der Liste aufgeführten Arten beziehungsweise Taxa sowie Naturphänomene und Lebensraumtypen gilt: Sie wurden im jeweiligen Gebiet mindestens einmal beobachtet. Die Artenliste enthält darüber hinaus zahlreiche weitere Informationen, die über die reine Aussage hinausgehen, dass eine Art, ein Naturphänomen oder ein Lebensraumtyp dort vorkommt.
Monate, aus denen Naturbeobachtungsdaten vorliegen
Innerhalb der Informationsblöcke zu den einzelnen Listeneinträgen finden sich in der zweiten Zeile die Ziffern 1 bis 12. Sie stehen für die Monate des Jahres von Januar (1) bis Dezember (12).
Wurden in einem Monat im Gebiet Beobachtungen gemeldet, werden die entsprechenden Monatsziffern bei allen in der Artenliste aufgeführten Arten beziehungsweise Taxa, Naturphänomenen und Lebensraumtypen fett dargestellt. Gab es hingegen in einem Monat keine Beobachtungen im Gebiet, erscheinen die jeweiligen Monatsziffern bei allen Einträgen in normaler Schrift.
Ob eine bestimmte Art beziehungsweise ein Taxon, ein Naturphänomen oder ein Lebensraumtyp in einem Monat tatsächlich beobachtet wurde, wird anders gekennzeichnet, → siehe unten.
Fallbeispiel: Im Gebiet wurden Beobachtungen für die Monate Mai (5), Juli (7), November (11) und Dezember (12) gemeldet. Die entsprechenden Ziffern sind daher fett dargestellt.

Monate, aus denen Beobachtungsdaten einer Art/eines Taxons, eines Naturphänomens oder eines Lebensraumtyps vorliegen
Alle Monate, für die Beobachtungsdaten zu einer Art beziehungsweise einem Taxon, einem Naturphänomen oder einem Lebensraumtyp vorliegen, werden in der Liste blau hinterlegt dargestellt.
Fallbeispiel 1: Für das Gebiet liegen Beobachtungsdaten aus den Monaten Mai (5), Juli (7), November (11) und Dezember (12) vor. Der Eichelhäher wurde jedoch nur im November beobachtet.

Fallbeispiel 2: Aus dem Gebiet liegen Beobachtungsdaten aus den Monaten Mai, Juli, November und Dezember vor. Die Blaumeise wurde im Mai (5), November (11) und Dezember (12) beobachtet, jedoch nicht im Juli (7).

Anzahl der Beobachtungen einer Art/eines Taxons, eines Naturphänomens oder eines Lebensraumtyps
Bei jedem Listeneintrag ist angegeben, wie häufig die Art, das Taxon, das Naturphänomen oder der Lebensraumtyp in dem Gebiet bereits beobachtet wurde.
Fallbeispiel: Die Sumpfmeise wurde im Gebiet nur einmal beobachtet; diese Beobachtung erfolgte im Januar (1). Die Blaumeise wurde hingegen in allen Monaten des Jahres mindestens einmal im Gebiet beobachtet (1–12). Insgesamt liegen zu dieser Art 45 Beobachtungen vor. Die Kohlmeise wurde lediglich im November (11) noch nicht im Gebiet nachgewiesen; insgesamt liegen zu ihr 68 Beobachtungen vor.

Minimale und maximale Anzahl und Durchschnittswert beobachteter Individuen/Exemplare
Jeder Listeneintrag weist aus, wie viele Individuen beziehungsweise Exemplare mindestens und maximal bei den bisherigen Beobachtungen erfasst wurden. Zusätzlich wird über alle Beobachtungen hinweg ein Durchschnittswert berechnet.
Fallbeispiel: Im Gebiet wurde die Blaumeise 45 Mal beobachtet. Dabei wurde jeweils mindestens ein Individuum erfasst, die höchste Anzahl bei einer einzelnen Beobachtung betrug 8 Individuen. Bei der 68 Mal im Gebiet beobachteten Kohlmeise lag das Minimum bei einem Individuum, die maximale Anzahl bei 20 Individuen.
Pro Beobachtungsdatum wurden durchschnittlich 3 Blaumeisen beziehungsweise 6 Kohlmeisen im Gebiet beobachtet.

Erklär-Videos zum Thema
Damit Sie leicht in die Nutzung der Artenlisten auf unserem Meldeportal für Naturbeobachtungen einsteigen können, bieten wir Ihnen einige → Hilfevideos.
Fragen zur Bedienung des Meldeportals von NABU|naturgucker?
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