Jugend forscht – zu Wölfen und zu Bodengesundheit
Die Nachwuchsförderung liegt uns nicht nur theoretisch am Herzen. Wir sind besonders daran interessiert, junge Menschen mit ihrem naturbezogenen Engagement und ihren inspirierenden Forschungsprojekten selbst zu Wort kommen zu lassen. Daher verleihen wir dieses Jahr erstmalig den Naturgucker-Sonderpreis im Rahmen des „Jugend forscht“-Wettbewerbs.
In der dazugehörigen kostenlosen Online-Vortragsreihe haben Sie die Gelegenheit, einige unserer Preisträger*innen live kennenzulernen, während diese ihre Forschungen und Erkenntnisse vorstellen. Am Donnerstag, den 17.09.2026 von 19:30 Uhr bis 20:30 Uhr, erwarten Sie folgende spannende Vorträge:
„Wie helfen Matrizen beim Berechnen des Grenzwertes von Wölfen in Deutschland?“
Eine 16-jährige Schülerin aus Bremen stellt uns eine von ihr entwickelte Methode vor, mit der sich der Grenzwert der Wolfspopulation in Deutschland berechnen lässt. Dies ist ein innovativer Beitrag zur Verbesserung des Wolfsmanagements hierzulande, aber auch in anderen Ländern.
„Stickstofffixierende Bodenbakterien – haben Pestizide und Dünger einen Einfluss?“
Eine 18-jähirge Studentin und ein 19-jähriger Schüler aus Berlin untersuchten unter Laborbedingungen die Effekte verschiedener landwirtschaftlich genutzter Dünger und Pestizide – insbesondere Glyphosat – auf das Bodenbakterium Azotobacter vinelandii. Ihre Ergebnisse lassen Rückschlüsse darauf zu, wie sich diese häufig eingesetzten Substanzen auf den Stickstoffkreislauf und damit die Bodengesundheit und das Pflanzenwachstum auswirken.
Der → Zugang zur Videokonferenz ist am Veranstaltungstag ab 19:15 Uhr möglich.
Bildquelle
Natur unter der Lupe, (c) Jade/Pixabay