Orchideenvielfalt auf Kefalonia und Ithaka
Botanische Besonderheiten und kulturelle Stätten der Ionischen Inseln Kefalonia und Ithaka sind der Schwerpunkt dieser Reise, ergänzt um naturkundliche Exkursionen in der Nähe von Athen. Die beiden Inseln sind unter Orchideenbegeisterten gleichermaßen bekannt und beliebt, denn einige Taxa haben dort sogar ihren Entstehungsschwerpunkt. Zur Reisezeit können wir mit einer Vielzahl verschiedener Knabenkräuter, Ragwurze und Zungenstendel rechnen.
Im Vergleich zu den südlicheren griechischen Inseln sind die klimatischen Bedingungen der Inselgruppe milder und feuchter. Daher ist ihre Vegetation üppiger, wenn auch dort, wie auf anderen Inseln, durch die Abholzung einstiger Wälder nun Zwergstrauchheiden und Macchien dominieren. In den Hochlagen von Kefalonia, der größten Ionischen Insel, gehören noch ursprüngliche Wälder mit der Kefalonischen Tanne (Abies cephalonica) zu den kontrastreichen Landschaften.
Wir beobachten unterwegs viele spannende Arten, darunter die Schwarzäugige Ragwurz (Ophrys mavromata), die Kefalonia-Ragwurz (Ophrys cephaloniensis), Ophrys mavrochila, die Pyramiden-Hundswurz, das Italien-Knabenkraut und den Ionischen Zungenstendel.
Teilnehmende: min. 6, max. 12
Reiseleitung: → Dr. Dirk Jödicke

Bildquelle
Gemeinsame Exkursion in der beeindruckenden Natur Griechenlands, (c) Stefan Munzinger