Wichtiger Hinweis
Bei den weiter unten gezeigten Abbildungen handelt es sich um Bildschirmfotos (Screenshots). Eine Bedienung des Meldeportals ist darüber nicht möglich. Um die auf dieser Seite erläuterten Details selbst umzusetzen, rufen Sie bitte an einem Desktop-Gerät (PC, Mac, Laptop) → NABU-naturgucker-beobachtungen.de auf.
Keine Art lebt isoliert: Ob Symbiose oder Parasitismus – das Netzwerk der Natur ist vielfältig. Auf dem → Meldeportal von NABU|naturgucker können Sie genau diese Beziehungen dokumentieren. Wenn Sie einer Beobachtung eine zweite Art oder einen Lebensraumtyp zuweisen, bilden Sie das reale Zusammenspiel im Ökosystem ab. Solche verknüpften Daten sind besonders wertvoll, da sie Rückschlüsse auf die Situation vor Ort zulassen und ökologische Verflechtungen belegen.
Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie Ihren Beobachtungen weitere Arten oder Lebensraumtypen zuordnen.
Inhalt
Eingabeformular für Beobachtungen aufrufen
Das Formular zum Hochladen von Beobachtungen und Bildern/Videos können Sie am Desktop-Gerät oder Laptop über die Hauptnavigation oben auf der Seite aufrufen. Wählen Sie dazu den Menüeintrag „Neu +“ aus (siehe oberer Pfeil) und den Unterpunkt „Beobachtung/Bild/Video“. Die Hauptnavigation befindet sich auf allen Unterseiten an derselben Stelle.
Zusätzlich finden Sie auf der Startseite des Meldeportals einen Button „Neu“ (siehe unterer Pfeil), über den Sie die das Formular ebenfalls öffnen können.
💡Tipp: Wenn Sie neue Beobachtungen, Bilder und/oder Videos für ein bestimmtes Gebiet hochladen möchten, rufen Sie dieses zunächst auf, siehe → Erklärung, und klicken Sie anschließend in der Hauptnavigation auf „Neu +“ und dann auf „Beobachtung/Bild/Video“. Die Gebietsdaten werden dadurch automatisch in das sich öffnende Formular übernommen.

#1. Eingabeformular ausfüllen und Details hinzufügen
Auf Ihrem Bildschirm ist nun ein leeres Eingabeformular zu sehen. Tragen Sie hier alle Daten zur ersten Art ein. Um die zweite, direkt damit zusammenhängende Art hinzuzufügen, klicken Sie im Abschnitt „Details der Beobachtung“ auf „Details hinzufügen“, siehe Markierung #1.

#2. Angaben zur zweiten Art eintragen
Im geöffneten Fenster tragen Sie im Feld „2. Art“, siehe Markierung #2, den Namen der gewünschten Art ein. Tippen Sie die ersten Buchstaben ein und wählen Sie die passende Art per Klick aus der vorgeschlagenen Liste aus. Klicken Sie unten im kleinen Fenster auf die Schaltfläche „Speichern“. Dadurch werden die Beobachtungen der ersten und zweiten Art miteinander verknüpft.

Darstellung in der Beobachtungsliste
In der Beobachtungsliste sind nun beide Arten aufgeführt. Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die Anzahl der gemeldeten Individuen, öffnet sich ein kleines Infofenster. Es zeigt unter anderem die genaue Verknüpfung zwischen den beiden Arten. Bei der zuerst erfassten Art finden Sie den Namen der zweiten Art als Vermerk, siehe Markierung #3. Bei der zweiten Art lautet der Eintrag im Bemerkungsfeld „Als 2. Art beobachtet“, siehe Markierung #4.
Tipp: Für die zweite Art wird beim Erstellen der Verknüpfung zunächst keine konkrete Anzahl angegeben. Dies wird in der Liste durch ein * symbolisiert. Möchten Sie dies ändern und eine konkrete Anzahl eintragen, klicken Sie auf das kleine Rotstiftsymbol und ergänzen Sie die gewünschten Angaben.
Weitere in Verbindung stehende Arten erfassen
Bei Bedarf können Sie zusätzlich zur zweiten Art weitere Arten hinzufügen, was wir anhand eines Beispiels verdeutlichen möchten.
Auf dem Jakobs-Greiskraut, das dem Gelbrandigen Kreuzkraut-Erdfloh als Nahrung dient, hält sich außerdem eine Philodromus-Laufspinne auf, die einen der fressenden Käfer erbeutet hat. Um dieses Zusammenspiel der Arten zu dokumentieren, klicken Sie bei der Beobachtung der Käferart im Erfassungsformular auf „Weitere Zeile“, siehe Markierung #5.

Passen Sie gegebenenfalls die Anzahl der Individuen beziehungsweise Exemplare in der oberen Zeile an (im Beispiel von 3 auf 2 Individuen) und füllen Sie anschließend die weitere Zeile aus (im Beispiel 1 Individuum).
Klicken Sie anschließend auf „Details hinzufügen“ und gehen Sie wie weiter oben beschrieben vor, um eine weitere zweite Art zu erfassen, siehe Markierung #6. Auch für diese zweite Art können Sie den Listeneintrag später per Klick auf das Rotstiftsymbol um weitere Details ergänzen.

Wann Sie diese Funktion nutzen sollten – und wann lieber nicht
Zweitarten sollten Sie nur hinzufügen, wenn ein direkter biologischer Zusammenhang zwischen den Arten oder Lebensraumtypen besteht:

Wann sinnvoll? Bei einer echten ökologischen Beziehung – wie einer Symbiose (gegenseitiger Nutzen) oder einer Fressbeziehung (Nahrungspflanze, Parasitismus, Jagdbeute).
Beispiel: Ein Blauer Minzen-Blattkäfer (Chrysolina coerulans), der an Wasser-Minze (Mentha aquatica) frisst.

Wann nicht sinnvoll? Bei rein zufälligen Aufenthaltsorten ohne tiefere ökologische Bedeutung oder bei zufälligem Zusammentreffen.
Beispiele: Eine Fleischfliege (Sarcophagidae sp.), die zufällig auf der Rinde eines Berg-Ahorns (Acer pseudoplatanus) rastet. Sie könnte genauso gut auf einem Felsen sitzen. Oder eine Amsel (Turdus merula), die auf einer Wiese nach Nahrung sucht, auf der es auch Wiesen-Champignons (Agaricus campestris) gibt. Der Vogel und die Pilze haben nichts miteinander zu tun.
Fragen zur Bedienung des Meldeportals von NABU|naturgucker?
Sie haben eine individuelle Frage zur Bedienung des Meldeportals von NABU|naturgucker und möchten mit uns Kontakt aufnehmen? Dann wenden Sie sich bitte an support@NABU-naturgucker.de.

