Slowakei: Wildnis der Karpaten
Als Teil des Karpatenbogens liegt die Malá Fatra im Nordwesten der Slowakei. Sie gilt als einer der letzten Wildnisräume Europas. Bizarre Felsformationen und alpine Steilwände ragen über nahezu unberührten Wäldern und sommerlich blühenden Wiesen auf. Bäche, die das Gebirge durchziehen, formen seit Jahrtausenden das Gestein und seine markanten Dolomitformationen. Unter den 1 100 Pflanzenarten, die in diesem Gebiet teils endemisch vorkommen, finden sich verschiedene Enziane, Orchideen, Sumpfgladiolen, Sonnentau und Feuerlilien. Vogelbegeisterte dürfen auf Arten wie Steinadler, Wespenbussard, Gebirgsstelze oder Schwarzkehlchen hoffen.
Einen außergewöhnlichen Stellenwert hat die Mála Fatra als Lebensraum für große Beutegreifer. Wölfe, Luchse und Braunbären kommen hier noch in weitgehend natürlichen Populationen vor und lassen ihre Anwesenheit mitunter durch Fährten erkennen. Gemeinsam mit unserem Reiseleiter, der das Gebiet wie kaum ein anderer kennt, erkunden wir diese Wildnis in all ihren Facetten.
Teilnehmende: min. 8, max. 14
Reiseleitung: → Vlado Trulík

Bildquelle
Bergwiese mit Österreichischer Gemswurz (Doronicum austriacum), (c) Vlado Trulík