Das Wissen über die belebte Natur unserer Heimat nimmt immer mehr ab, beklagen Naturschützer*innen und Expert*innen seit einigen Jahren. Für manche Artengruppen gibt es inzwischen so wenige Fachleute, dass für die Erstellung neuer Roter Listen zu wenig „Personal“ zur Verfügung steht und diese zum Teil verzögert oder gar nicht fertiggestellt werden können. Kenntnisse darüber, wie sich das Artenwissen über die Altersklassen verteilt und ob es bei bestimmten Artengruppen besonders ausgeprägte Wissensdefizite gibt, fehlen zudem in vielen Bereichen.
Diese Wissenslücke möchte NABU|naturgucker langfristig schließen. Deshalb haben wir arten|pisa ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Untersuchung des Artenwissens der Bevölkerung mit Hilfe von anonymen Online-Befragungen. Wir haben bereits dreimal entsprechende Erhebungen durchgeführt und konnten so eine fundierte Datenbasis schaffen.
Bisherige Befragungen
arten|pisa 2024
arten|pisa 2019
Im Jahr 2019 haben wir vom 30. August bis zum 8. September wieder eine Online-Umfrage zum Artenwissen veranstaltet. 10 752 Menschen haben an dieser Runde von arten|pisa teilgenommen. Darin enthalten war eine Untersuchung zum Thema Erkennen von Hummeln.
arten|pisa 2017
Über das aktuelle Artenwissen der Menschen war 2017 noch relativ wenig bekannt. Wir wollten das ändern und haben deshalb vom 2. bis zum 10. September 2017 unsere erste arten|pisa-Umfrage durchgeführt. Damals steuerten 8 033 Menschen ihre Antworten bei.
Pressematerial und Recherchetipps
Für Medien, die über arten|pisa berichten möchten, bieten wir → kostenlos nutzbares Bildmaterial an. Unter presse@NABU-naturgucker.de stehen wir Ihnen gern für Rückfragen zur Verfügung.
Für Ihre Recherche empfehlen wir Ihnen außerdem unsere Beiträge über die Ergebnisse der Befragungen → arten|pisa 2017, → arten|pisa 2019 und → arten|pisa 2024 sowie unsere wissenschaftliche Publikation, die in der Fachzeitschrift Naturschutz und Landschaftsplanung erschienen ist. Hier geht es zum → kostenlosen Download unseres Fachartikels.



