Wichtiger Hinweis
Bei den weiter unten gezeigten Abbildungen handelt es sich um Bildschirmfotos (Screenshots). Eine Bedienung der Aktionsseite ist darüber nicht möglich. Um die hier erläuterten Details selbst umzusetzen, rufen Sie bitte zunächst die jeweilige Aktionsseite auf, mit der Sie arbeiten möchten.
Wenn Sie ein Amphibienschutzprojekt mit Zäunen leiten, betreuen oder als Helfer*in unterstützen, können Sie die entsprechenden Beobachtungen mit Hilfe des auf der Aktionsseite NABU Kröten & Co. enthaltenen → Monitoring-Formulars gebietsbezogen speichern. Dafür können Sie individuelle Gebiete für Ihre Naturschutzarbeit auf unserem Meldeportal anlegen – wahlweise mit Hilfe der Aktionsseite oder direkt auf dem Meldeportal. Im Folgenden wird die Vorgehensweise für beide Optionen erläutert.
Um Gebiete für Ihr Amphibienzaun-Projekt anlegen zu können, müssen Sie → registriert und angemeldet sein. Außerdem muss für die Nutzung der Aktionsseite eine aktive Internetverbindung bestehen.
💡Tipp: Sofern Sie entlang eines von Ihnen betreuten Amphibienzauns mehrere Gruben ausheben bzw. Eimer aufstellen und die Fänge „eimergenau“ erfassen möchten, legen Sie innerhalb des größeren Gebiets für den gesamten Amphibienzaun einfach weitere kleine Gebiete für die jeweiligen Fanggruben oder Eimer an, siehe Abschnitt „Weitere Gebiete innerhalb eines Gebiets anlegen“. Auf dem Meldeportal und auf der Aktionsseite werden später alle Beobachtungen, die Sie für die einzelnen Kleingebiete erfassen, sowohl in deren Gebietsporträts als auch gesammelt in demjenigen des größeren Gebiets, in dem die Kleingebiete angesiedelt sind, angezeigt. In der → Beobachtungsliste der Aktionsseite können Sie die Beobachtungsmeldungen aus allen großen und kleinen Gebieten selbstverständlich ebenfalls betrachten.
Gebiet mithilfe der Aktionsseite anlegen
Vorab: Öffnen Sie zunächst das Monitoring-Formular. Im → Hauptmenü und auf der → Übersichtsseite der Aktionsseite ist es jeweils durch Antippen des Eintrag „Krötenzaun-Monitoring“ aufzurufen.
#1. Gebietseingabe aufrufen: Durch Antippen der Schaltfläche „Gebiet“ öffnet sich der Formularbereich.
#2. Suchfeld antippen und #3. Auswahl treffen: Durch Antippen des Suchfeldes für Gebiete wird eine Auswahlliste aufgerufen. Sie zeigt die fünf nächstgelegenen, auf dem Meldeportal bereits vorhandenen Gebiete rund um Ihren aktuellen Standort sowie die Option zum Anlegen eines neuen Gebiets an, die Sie nun wählen.
#4. Gebietsposition: Kartenansicht zum Festlegen der geografischen Position des neuen Gebiets, dargestellt durch den roten Ortsmarker; die Platzierung erfolgt durch Verschieben der Landkarte. Es kann zwischen Kartenansicht und Satellitenbild jeweils mit und ohne Beschriftung gewählt werden. Die Karte kann gedreht, geneigt, im Vollbild aufgerufen und die Ansicht mit ‚+‘ und ‚-‘ vergrößert bzw. verkleinert werden.
#5. Gebietsname: Eingabe des individuellen Gebietsnamens.
Weshalb Name und E-Mail-Adresse beim Melden wichtig sind
Vielleicht fragen Sie sich, weshalb Sie beim Melden Ihrer Beobachtungen Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse angeben müssen. Das hat wichtige Gründe:
- Wir sind dazu verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben zur Kennzeichnung Urheberrecht zu befolgen. Das bedeutet, auf unserem Meldeportal dargestellte Beobachtungen, Bilder und Videos müssen mit den Namen der Melder*innen gekennzeichnet werden. Hintergrundinformationen dazu finden Sie in einem → Beitrag zu diesem Thema.
- Alle auf unserem Meldeportal veröffentlichten Beobachtungen, Bilder und Videos werden der Forschung und dem Naturschutz zur Verfügung gestellt. Bei der Auswertung der Daten kann es geschehen, dass sich Rückfragen zu einzelnen Sichtungen ergeben. Dafür ist es wichtig, dass wir Sie per E-Mail erreichen können. Sollen Ihre Daten in einer wissenschaftlichen Publikation zitiert werden, erfolgt dies in der Regel wegen der Urheberrechtsvorgaben mit Namen; siehe dazu auch Punkt 1.
Grundsätzlich behandelt NABU|naturgucker Ihre personenbezogenen Daten so, dass die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union erfüllt sind. Hier finden Sie unsere → Datenschutzerklärung.
#6. Ortsinformationen: Eingabe der Ortsinformationen des neuen Gebiets; im oberen Feld wird das Land vermerkt, darunter das Bundesland, gefolgt vom Landkreis (dargestellt durch das Kfz-Kennzeichen).
#7. Angaben zur Ökologie: Tragen Sie hier Informationen zur Ökologie Ihres Gebietes ein: Größe und Exposition. Dafür stehen standardisierte Auswahllisten zur Verfügung.
#8. Speichern: Durch Antippen von „Speichern“ werden alle Angaben gesichert und stehen danach auf dem Meldeportal sowie auf der Aktionsseite zum Abrufen bereit.
Gebiet auf dem Meldeportal anlegen
Vorab: Bevor Sie ein Gebiet auf unserem Meldeportal neu anlegen, prüfen Sie bitte, ob es eventuell bereits an derselben Stelle ein solches gibt. Um sich die nötigen Arbeitsschritte anzeigen zu lassen, tippen Sie das folgende Akkordeon an. Die darin erläuterten Arbeitsschritte beziehen sich auf das allgemeine → Meldeportal, wie es sich an PC, Mac und Laptop beim Aufrufen der Webseite öffnet. Auf dem Smartphone können Sie es aufrufen, indem Sie im Hauptmenü der Aktionsseite auf „Desktopansicht“ tippen.
Gebietsrecherche auf dem Meldeportal
Um Gebiete auf dem Meldeportal zu suchen, klicken Sie im Hauptmenü auf das Dreistriche-Symbol ☰ (Burger-Menü), siehe Markierung #1. In der anschließend eingeblendeten Seitenleiste finden Sie die Gebietssuche mit der Bezeichnung „Nng-Gebiete“, siehe Markierung #2. Geben Sie dort den gewünschten Suchbegriff ein.
Wenn Sie nicht fündig werden, existiert eventuell noch kein Gebiet mit dem entsprechenden Namen. Doch es könnte auch sein, dass es anders geschrieben wird. Wir empfehlen deshalb eine Suche mithilfe des Ortsnamens.
Verwenden Sie dafür einfach das Suchfeld „Länder/Orte“, das sie ebenfalls in der links eingeblendeten Seitenleiste finden. Sobald Sie im Suchfeld auf einen Ortsnamen klicken, öffnet sich die Kartenansicht, in der Sie nun nachsehen können, ob es bereits ein Gebiet in dem Bereich gibt, für den Sie ggf. ein Gebiet anlegen möchten.

Sofern für den Bereich, in dem Sie die Natur beobachten, bisher keine Gebiete auf unserem Meldeportal existieren, können Sie diese nun selbst anlegen. Wie das geht, wird → hier ausführlich beschrieben.
Weitere Gebiete innerhalb eines Gebiets anlegen
Das Anlegen kleinerer Gebiete funktioniert grundsätzlich genauso wie das Erstellen größerer Gebiete. Die ausführliche Beschreibung finden Sie im Abschnitt „Gebiet auf dem Meldeportal anlegen“.
Im folgenden Beispiel wurden vier Kleingebiete für einzelne Eimer innerhalb des Beispielgebiets „Krötenzaun Stembergstraße Bochum“ angelegt und nach dem Prinzip „Eimer x – Krötenzaun [Straßenname] [Ortsname]“ benannt, also unter anderem „Eimer 1 – Krötenzaun Stembergstraße Bochum“:

Im Gebietsporträt des größeren Beispielgebiets „Krötenzaun Stembergstraße Bochum“ sind nun einige der kleineren „Eimergebiete“ zu sehen:

So sieht es für das große Beispielgebiet „Krötenzaun Stembergstraße Bochum“, siehe Markierung #8, und die vier kleineren „Eimergebiete“, siehe Markierungen #9, aus:

💡Tipps zur Technik
Am besten lassen sich unsere Aktionsseiten und die mobile Meldeseite von NABU|naturgucker im Browser Ecosia bedienen. In anderen Browsern kann es zu längeren Ladezeiten etc. kommen. Nach einiger Zeit (meist ca. 15 Minuten) der Nichtbenutzung wird die Serversitzung automatisch beendet. Um die Aktionsseite weiter verwenden zu können, laden Sie sie einfach noch einmal neu.
Wenn Sie möchten, dass Ihre aktuelle Position vom Smartphone automatisch ins Meldeformular übernommen werden kann, geben Sie dies bitte frei. Gegebenenfalls müssen Sie dazu die Datenschutzeinstellungen bzw. die Freigabe der Ortungsdienste an Ihrem Gerät bearbeiten. Auf dem iPhone ist es erforderlich, im Browser die Ortungsdienste freizugeben und in den Ortungsdiensten wiederum den Browser.
⚠️Hinweis: Bei der Nutzung des Browsers Firefox ergeben sich leider oft technische Probleme mit unseren Aktionsseiten und der mobilen Meldeseite. Wir empfehlen die Verwendung von Ecosia, Opera, Chrome oder Edge.
Fragen zur Bedienung der Aktionsseiten von NABU|naturgucker?
Sie haben eine individuelle Frage zur Bedienung der Aktionsseiten von NABU|naturgucker und möchten mit uns Kontakt aufnehmen? Dann wenden Sie sich bitte an support@NABU-naturgucker.de.
Ihr Artenwissen vergrößern bei der NABU|naturgucker-Akademie
Wer mehr über Amphibien und Reptilien erfahren möchte, wird in der NABU|naturgucker-Akademie fündig. „Amphibien und Reptilien: Grundwissen“ vermittelt die Grundlagen zu diesen faszinierenden Tiergruppen. Die darauf aufbauenden Kurse „Feldherpetologie Amphibien“ und „Feldherpetologie Reptilien“ bieten vertiefende Einblicke in die in Deutschland vorkommenden Arten.
💡Tipp: Die beiden Feldherpetologie-Kurse unterstützen bei der Vorbereitung auf die BANU-Qualifizierung Bronze.
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