Kranich, Gans, Kormoran, Reiher oder Ringeltaube? Im Herbst ziehen zahlreiche Vögel über Deutschland hinweg. Formation, Flugweise, Silhouette und Stimme liefern erstaunlich viele Hinweise darauf, wer gerade am Himmel unterwegs ist – manchmal sogar dann, wenn es längst dunkel ist.
🌐 Räumlicher Bezug: deutschlandweit
📅 Idealer Veröffentlichungstermin: Mitte bis Ende Oktober (ggf. bis Mitte November)
📰 Geeignet für: Print und Online
📦Komplettes Pressepaket
3 Titel- und Teaser-Varianten | Text (Kurz- und Langfassung) | 8 Fotos (300 dpi) |
Bildunterschriften | 6 Texte für Online-Bilderstrecke | Mitmachen & Service
Das Pressepaket im Detail
Pressefotos
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Motiv 1

Bildunterschrift: Kraniche im Flug
Fotograf*in: Jens Feuerstein/naturgucker.de
Aufnahmedatum: 23.11.2020
Aufnahmeort: Naturpark Kyffhäuser
Bildgröße: 5000 x 2812 px
Motiv 4

Bildunterschrift: Fliegende Weißwangengänse
Fotograf*in: Rainer Ziebarth/naturgucker.de
Aufnahmedatum: 29.09.2025
Aufnahmeort: Hamburger Hallig
Bildgröße: 4971 x 3314 px
Motiv 7

Bildunterschrift: Fliegender Graureiher
Fotograf*in: Axel Aßmann/naturgucker.de
Aufnahmedatum: 05.10.2015
Aufnahmeort: Meerbusch
Bildgröße: 3000 x 2052 px
Motiv 8

Bildunterschrift: Ein Schwarm Ringeltauben während des Herbstzuges
Fotograf*in: Annette Alkemade/naturgucker.de
Aufnahmedatum: 13.11.2025
Aufnahmeort: Hemmingen
Bildgröße: 5120 x 3413 px
Lizenz sämtlicher Fotos: → CC BY-SA 4.0 (Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International)
3 Titel- und Teaser-Varianten
Wer fliegt denn da? Zugvögel am Herbsthimmel erkennen
Kranich, Gans, Kormoran, Reiher oder Ringeltaube? Im Herbst ziehen zahlreiche Vögel über Deutschland hinweg. Formation, Flugweise, Silhouette und Stimme liefern erstaunlich viele Hinweise darauf, wer gerade am Himmel unterwegs ist – manchmal sogar dann, wenn es längst dunkel ist.
V, Kette oder Schwarm: Wer zieht da über den Himmel?
Nicht alle Vögel, die in einer V-Formation fliegen, sind Kraniche oder Gänse. Das können auch Kormorane und Reiher. Ringeltauben hingegen erscheinen eher wie eine bewegte Wolke am Himmel. Mit ein paar einfachen Merkmalen lässt sich das Zuggeschehen über unseren Köpfen entschlüsseln.
So lassen sich Zugvögel im Flug erkennen
Im Herbst herrscht am Himmel reger tierischer Flugverkehr gen Süden. Wer auf Körperhaltung, Flugweise, Formation und Rufe achtet, kann Kraniche, Gänse, Reiher und andere Arten schon aus der Ferne unterscheiden. Und manche Vögel verraten sogar ihren nächtlichen Zug durch ihre Stimme.
Kurztext (199 Wörter/1.458 Zeichen inkl. Leerzeichen)
Im Herbst ist am Himmel über Deutschland einiges los: Zahlreiche Vögel ziehen in Richtung Süden, in ihre Winterquartiere. Manche sind dabei leicht zu erkennen, andere sorgen für Verwechslungen. Kraniche und Gänse fliegen häufig in V-Formationen. Dabei wirken die Kraniche schlanker, mit lang ausgestrecktem Hals und Beinen, die weit über den Schwanz hinausragen. Ihre weithin hörbaren Trompetenrufe sind ein weiteres sicheres Erkennungsmerkmal. Graugänse klingen rau, tief-nasal und gackernd, während sich Blässgänse deutlich höher, fast schrill und leicht melodisch anhören. Kurz, abgehackt und kläffend wirken die im Flug vorgetragenen Lautäußerungen der Weißwangengänse.
Doch auch Kormorane und Reiher sind oft in V-ähnlichen Formationen oder Ketten unterwegs. Kormorane fallen durch ihre dunkle Silhouette auf, während Reiher ihren langen Hals im Flug S-förmig einziehen und auffällig langsam mit den Flügeln schlagen. Ringeltauben reisen dagegen meist in größeren, lockeren Schwärmen mit schnellen, kräftigen Flügelschlägen.
Viele andere Arten ziehen einzeln oder in kleinen Gruppen. Vor allem kleine Singvögel wie Feldlerchen, Wiesenpieper und Bachstelzen sind am Himmel gar nicht so leicht zu entdecken. Und auch nachts kommt der tierische Flugverkehr nicht zum Erliegen: Ziehende Kraniche verraten sich im Dunkeln häufig durch ihre typischen Rufe. Wer seine Beobachtungen ziehender Kraniche melden möchte, kann sie auf kraniche-melden.de dokumentieren
Langtext (608 Wörter/4.326 Zeichen inkl. Leerzeichen)
Im Herbst lohnt sich der Blick nach oben: Über Deutschland sind dann zahlreiche Vögel unterwegs, die in Richtung Süden in ihre Winterquartiere ziehen. Manche fliegen in auffälligen Formationen, andere bilden lockere Schwärme oder sind ganz allein unterwegs. Wer auf Flugbild, Silhouette und Stimmen achtet, kann viele von ihnen bereits aus der Ferne unterscheiden.
Besonders eindrucksvoll sind große Vögel, die in V-Formationen oder langen Ketten ziehen. Zu den bekanntesten Vertretern gehören Kraniche. In ihrer charakteristischen Fluganordnung sind sie am Himmel gut zu erkennen. Ihre langen Hälse sind ausgestreckt und ihre schlanken Beine ragen deutlich über den Schwanz hinaus. Hinzu kommen ihre weithin tönenden Trompetenrufe. Doch ihre Flugformation bleibt nicht während der gesamten Reise bestehen. Treffen die Kraniche auf aufsteigende Luftströmungen, lösen sie den Keil oder die Kette auf und lassen sich gemeinsam kreisend nach oben tragen. Mit langsamen Flügelschlägen oder weit ausgebreiteten Schwingen gewinnen sie so mit geringem Energieaufwand an Flughöhe. Anschließend formieren sie sich neu und setzen ihren Zug nach Süden fort.
Auch Grau-, Bläss- und Weißwangengänse nutzen diese energiesparende Formationsflugweise. Diese Vögel wirken im Vergleich zu Kranichen kompakter, mit kürzerem Hals und kürzeren Beinen, die nicht über den Schwanz hinausragen. Ihre Rufe können bei der Bestimmung helfen: Graugänse klingen rau, tief-nasal und gackernd, während sich Blässgänse deutlich höher, fast schrill und leicht melodisch anhören. Kurz, abgehackt und kläffend wirken dagegen die im Flug vorgetragenen Lautäußerungen der Weißwangengänse.
Kormorane können ebenfalls in V-Formationen oder langen Ketten fliegen. Ihre dunkle Silhouette hilft bei der Unterscheidung. Im Flug halten sie den Hals ausgestreckt, die Flügel wirken vergleichsweise schmal und der lange Schwanz ist gut zu erkennen. Weil ihre Beine kurz sind, überragen sie den Schwanz nicht. Anders als Gänse und Kraniche sind Kormorane während des Zuges völlig stumm.
Weitere große Vögel, die in Ketten oder V-ähnlichen Formationen unterwegs sein können, sind Reiher. Gelegentlich sind sie in kleinen Gruppen unterwegs, häufig fliegen sie aber allein. Graureiher (oder Fischreiher) und Silberreiher verraten sich am Himmel durch ihre Körperhaltung. Im Flug ist ihr langer Hals S-förmig eingezogen. Ihre langen, schlanken Beine ragen deutlich über den Schwanz hinaus. Der Flug der Reiher ist von sehr langsamen, tiefen Flügelschlägen geprägt. Um die beiden Reiherarten voneinander zu unterscheiden, hilft ein Blick auf ihre Färbung: Das rein weiße Gefieder der Silberreiher lässt sie am Himmel, vor allem bei Sonnenschein, regelrecht aufleuchten, während die Graureiher deutlich schlichter daherkommen.
Neben diesen in Keil oder Kette ziehenden Vogelarten gibt es etliche weitere, die in größeren Verbänden unterwegs sind. Ringeltauben beispielsweise ziehen in größeren, lockeren Schwärmen. Aus der Entfernung können die Verbände beinahe wie eine ständig in Bewegung befindliche Wolke wirken. In Deutschland sind Ringeltauben Teilzieher: Während manche Vögel hierbleiben, ziehen andere, vor allem aus nördlichen und östlichen Regionen, in Richtung Südwesten. Bei größeren Schwärmen und stiller Umgebung ist das Rauschen der vielen Schwingen gut zu hören. Davon abgesehen reisen Ringeltauben völlig stumm.
Das sind aber längst nicht alle Vogelarten, die sich im Herbst in den Süden begeben. Viele andere Arten sind einzeln oder in kleinen Gruppen unterwegs. Vor allem zierliche Singvögel wie Feldlerchen, Wiesenpieper und Bachstelzen sind am Himmel gar nicht so leicht zu entdecken. Durch ihre Rufe verraten sie sich ebenfalls nicht unbedingt, denn ihre Stimmen sind nicht allzu laut, und oft schweigen die kleinen, gefiederten Reisenden.
Sogar nachts kommt der tierische Flugverkehr nicht zum Erliegen. Zahlreiche Zugvögel sind in der Dunkelheit unterwegs. Für Menschen bleibt dieser Teil der Migration meist unsichtbar – aber nicht unhörbar. Kraniche lassen ihre charakteristischen Rufe während des Fluges unabhängig von der Uhrzeit vernehmen. Selbst wenn am dunklen Himmel kein Vogel mehr auszumachen ist, kann ihr weit tragendes „Kruu“ sie noch verraten. Wer seine Beobachtungen ziehender Kraniche melden möchte, kann sie auf kraniche-melden.de dokumentieren.
6 Texte für Online-Bilderstrecke
Wichtiger technischer Hinweis
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Kraniche
V-Formation, langer Hals, lange Beine – und laut
Kraniche ziehen häufig in Keilen, V-Formationen oder Ketten. Beim Aufsteigen in der Thermik lösen sich diese Formationen zeitweise auf und die Vögel kreisen ungeordnet im Schwarm. Ihr langer Hals bleibt im Flug gestreckt, die Beine ragen weit über den Schwanz hinaus. Der Flug ist geprägt von kräftigen, rhythmischen Flügelschlägen. Charakteristisch sind außerdem ihre weithin hörbaren, trompetenden Rufe.
Mehr über sie erfahren …
https://naturgucker.de/?art=-1401232693&?desktop=1
Eigene Kranichbeobachtungen melden: Kraniche-melden.de
Fotograf*in: Jens Feuerstein/naturgucker.de
Grau-, Bläss- und Weißwangengänse
V-Formation, kompakt gebaut und kurze Beine
Gänse, wie Grau-, Bläss- und Weißwangengänse, ziehen meist in Keilen oder V-Formationen. Sie wirken im Flug stämmig, mit kräftigem Hals; die kurzen Beine ragen nicht über den Schwanz hinaus. Ihr Flügelschlag ist zügig und ohne Pausen. Die Dauerrufe verraten die Art: Graugänse schallen rau, tief-nasal und gackernd, während Blässgänse deutlich höher, fast schrill und leicht melodisch klingen. Weißwangengänse verraten sich durch ihre kurzen, abgehackt und kläffend wirkenden Lautäußerungen. Auf dem Foto sind zwei Graugänse zu sehen.
Mehr über die Graugans erfahren …
https://naturgucker.de/?art=-396690668&?desktop=1
Fotograf*in: Istvan und Sabine Palfi/naturgucker.de
Aternativ steht folgende Fotos zur Verfügung (Achtung, letzten Satz ggf. anpassen):
Blässgänse

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https://naturgucker.de/?art=-1109287946&?desktop=1
Fotograf*in: Maike Sprengel-Krause/naturgucker.de
Weißwangengänse

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https://naturgucker.de/?art=-1868629513&?desktop=1
Fotograf*in: Rainer Ziebarth/naturgucker.de
Kormorane
V-Formation oder Kette und dunkle Silhouette
Kormorane ziehen häufig in V-Formationen oder langen Ketten. Sie verraten sich durch ihre durchgehend dunkle Silhouette, den lang gestreckten Hals und den recht langen Schwanz. Die kurzen Beine ragen dabei nicht über den Schwanz hinaus. Ihr Flug zeichnet sich durch zügige Flügelschläge aus, die immer wieder von kurzen Gleitphasen unterbrochen werden. Zu hören sind Kormorane während des Zugs normalerweise nicht: Sie reisen stumm.
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https://naturgucker.de/?art=-189941181&?desktop=1
Fotograf*in: Stefan Goldenstein/naturgucker.de
Silberreiher
Langbeinige, strahlend weiße Vögel am Herbsthimmel
Silberreiher reisen in V-Formationen, lockeren Ketten oder einzeln; zur Höhengewinnung kreisen sie manchmal ungeordnet in der Thermik. Im Flug bleibt der Hals dicht an die Brust gefaltet, die langen Beine ragen weit über den Schwanz hinaus. Ihr Flug wirkt ruhig mit tiefen Flügelschlägen, das schneeweiße Gefieder leuchtet weithin. Auf dem Zug sind sie meist völlig stumm.
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https://naturgucker.de/?art=1967363858&?desktop=1
Fotograf*in: Ulrich Köller/naturgucker.de
Graureiher, auch Fischreiher genannt
V-Formation, eingezogener Hals, lange Beine – und meist still
Graureiher bilden auf dem Zug Ketten, V-Formationen oder reisen einzeln. Manchmal kreisen sie zur Höhengewinnung in der Thermik. Im Flug ziehen sie den Hals S-förmig an den Körper, ihr Schwanz ist deutlich kürzer als die schlanken, langen Beine. Ihr Flug ist geprägt von sehr langsamen, tiefen Flügelschlägen. Meist schweigen sie im Flug, nur selten ist ihr lauter, rauer Ruf zu hören.
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https://naturgucker.de/?art=422778512&?desktop=1
Fotograf*in: Axel Aßmann/naturgucker.de
Ringeltauben
Kompakte Silhouette, weißes Flügelband – und rasanter Flug
Ringeltauben ziehen meist in Schwärmen ohne feste Formation. Charakteristisch ist ihr schneller, energischer Flügelschlag, bei dem am Himmel oft die weißen Flügelbänder aufblitzen. Bei größeren Formationen und stiller Umgebung ist das Rauschen der vielen Schwingen gut zu hören. Davon abgesehen reisen Ringeltauben völlig stumm.
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https://naturgucker.de/?art=-1936007614&?desktop=1
Fotograf*in: Annette Alkemade/naturgucker.de
Mitmachen & Service
Wichtiger technischer Hinweis
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Artporträt des Kranichs im Meldeportal für Naturbeobachtungen:
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Artporträt der Graugans im Meldeportal für Naturbeobachtungen:
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Artporträt der Blässgans im Meldeportal für Naturbeobachtungen:
https://naturgucker.de/?art=-1109287946&?desktop=1
Artporträt der Weißwangengans im Meldeportal für Naturbeobachtungen:
https://naturgucker.de/?art=-1868629513&?desktop=1
Artporträt des Kormorans im Meldeportal für Naturbeobachtungen:
https://naturgucker.de/?art=-189941181&?desktop=1
Artporträt des Graureihers im Meldeportal für Naturbeobachtungen:
https://naturgucker.de/?art=422778512&?desktop=1
Artporträt des Silberreihers im Meldeportal für Naturbeobachtungen:
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Artporträt der Ringeltaube im Meldeportal für Naturbeobachtungen:
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Kostenlose E-Learning-Kurse der NABU|naturgucker-Akademie:
Vögel Grundwissen: https://nabu-naturgucker-akademie.de/Voegel-Grundwissen/
Vögel kompakt: https://nabu-naturgucker-akademie.de/Voegel-Kompakt/
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Gaby Schulemann-Maier
Tel.: +49 (0)152/09432828
E-Mail: presse@NABU-naturgucker.de
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