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Gottesanbeterin

Systematik

Reich: Tiere (Animalia)
Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Fangschrecken (Mantodea)
Familie: Gottesanbeterinnen (Mantidae)
Gattung: Mantis
Wissenschaftlicher Name: Mantis religiosa

Kurz und knapp: Faktensammlung über die Gottesanbeterin

  • Die Gottesanbeterin kann ihren Kopf um etwa 180 Grad drehen.
  • Zusätzlich zu ihren beiden großen Facettenaugen hat sie drei Punktaugen (Ocellen) auf dem Kopf.
  • Zwischen 30 und 32 Dornen hat die Gottesanbeterin an ihren Fangbeinen, die durch eine Endklaue ergänzt werden.
  • Auf der Innenseite der Hüftglieder ihrer Fangbeine trägt die Gottesanbeterin je einen „Augenfleck“. Dieses Merkmal ist besonders eindrucksvoll in der Drohhaltung zu sehen. Zusätzlich kann sie ihre Flügel aufspannen, um noch größer zu wirken.
  • Ihre Färbung variiert von grün über strohgelb bis braun. Sie hängt einerseits von den Umgebungsbedingungen (Feuchtigkeit, Temperatur und Farbe der Umgebung) vor der nächsten Häutung und andererseits von der genetischen Veranlagung der einzelnen Individuen ab.
  • Erwachsene Gottesanbeterinnen können fliegen. Den schlanken Männchen gelingt das jedoch deutlich besser als den stämmigen Weibchen. Jungtiere schlüpfen ohne Flügel; diese sind erst im Erwachsenenstadium vollständig entwickelt.
  • Nicht jede Begattung endet tödlich: Im Freiland wird ungefähr jedes vierte bis dritte Männchen im Zusammenhang mit der Paarung zum Opfer des Weibchens. Der berühmte „Liebestod“ kommt also vor ist, aber längst nicht die Regel.
  • Die erwachsenen Tiere sterben im Herbst. Ihre Eier überdauern den Winter gut geschützt in einer sogenannten Oothek aus schaumiger, harter Eiweißmasse.

Unsere wissenschaftliche Auswertung der Beobachtungsdaten

→ 2026 – das Jahr der Gottesanbeterin?

Pressefotos

Alttier (Imago)
Gottesanbeterin (Mantis religiosa), (c) Franz Rothenhäusler/naturgucker.de
Eipaket (Oothek)
Eipaket (Oothek) einer Gottesanbeterin (Mantis religiosa), (c) Wolfgang Piepers/naturgucker.de

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Gaby Schulemann-Maier
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