
Infos auf dieser Seite
Systematik
Reich: Tiere (Animalia)
Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Fangschrecken (Mantodea)
Familie: Gottesanbeterinnen (Mantidae)
Gattung: Mantis
Wissenschaftlicher Name: Mantis religiosa
Erstmeldungen auf naturgucker.de nach Bundesländern
Hinweis: Die folgenden Angaben beziehen sich alle auf die Funde, die auf dem Meldeportal naturgucker.de dokumentiert wurden. Gegebenenfalls hat es in den einzelnen Bundesländern bereits frühere Funde gegeben, die aber nicht auf unserem Meldeportal dokumentiert wurden. Die Datenerhebung erfolgte am 22.09.2026.
| Bundesland | Funddatum |
| Baden-Württemberg | 27.8.2004 |
| Bayern | 7.9.2017 |
| Berlin | 7.9.2018 |
| Brandenburg | 27.9.2014 |
| Bremen | 22.8.2023 |
| Hamburg | 26.9.2023 |
| Hessen | 17.8.2015 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 1.8.2019 |
| Bundesland | Funddatum |
| Niedersachsen | 30.09.2018 |
| Nordrhein-Westfalen | 19.09.2018 |
| Rheinland-Pfalz | 13.10.2010 |
| Saarland | 30.8.2013 |
| Sachsen | 5.9.2014 |
| Sachsen-Anhalt | 17.8.2019 |
| Schleswig-Holstein | 21.8.2023 |
| Thüringen | 17.7.2004 |
Unsere Meldeaktion
Meldeseite: → Gottesanbeterin-melden.de
Hintergrundinformationen: → Projektseite der Meldeaktion
Unsere kostenlosen E-Learning-Kurse rund um Insekten
Grundwissen-Kurs (24 Lernstunden): → https://nabu-naturgucker-akademie.de/Insekten-Grundwissen/
Kompakt-Kurs (6 Lernstunden): → https://nabu-naturgucker-akademie.de/Insekten-Kompakt/
Kurz und knapp: Faktensammlung über die Gottesanbeterin
- Die Gottesanbeterin kann ihren Kopf um etwa 180 Grad drehen.
- Zusätzlich zu ihren beiden großen Facettenaugen hat sie drei Punktaugen (Ocellen) auf dem Kopf.
- Zwischen 30 und 32 Dornen hat die Gottesanbeterin an ihren Fangbeinen, die durch eine Endklaue ergänzt werden.
- Auf der Innenseite der Hüftglieder ihrer Fangbeine trägt die Gottesanbeterin je einen „Augenfleck“. Dieses Merkmal ist besonders eindrucksvoll in der Drohhaltung zu sehen. Zusätzlich kann sie ihre Flügel aufspannen, um noch größer zu wirken.
- Ihre Färbung variiert von grün über strohgelb bis braun. Sie hängt einerseits von den Umgebungsbedingungen (Feuchtigkeit, Temperatur und Farbe der Umgebung) vor der nächsten Häutung und andererseits von der genetischen Veranlagung der einzelnen Individuen ab.
- Erwachsene Gottesanbeterinnen können fliegen. Den schlanken Männchen gelingt das jedoch deutlich besser als den stämmigen Weibchen. Jungtiere schlüpfen ohne Flügel; diese sind erst im Erwachsenenstadium vollständig entwickelt.
- Nicht jede Begattung endet tödlich: Im Freiland wird ungefähr jedes vierte bis dritte Männchen im Zusammenhang mit der Paarung zum Opfer des Weibchens. Der berühmte „Liebestod“ kommt also vor ist, aber längst nicht die Regel.
- Die erwachsenen Tiere sterben im Herbst. Ihre Eier überdauern den Winter gut geschützt in einer sogenannten Oothek aus schaumiger, harter Eiweißmasse.
- In Deutschland ist die Gottesanbeterin eine Profiteurin des Klimawandels.
Unsere wissenschaftliche Auswertung der Beobachtungsdaten
→ 2026 – das Jahr der Gottesanbeterin?
Pressefotos
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Gaby Schulemann-Maier
Tel.: +49 (0)152/09432828
E-Mail: presse@NABU-naturgucker.de
Bildquelle freigestellte Gottesanbeterin
Foto (c) josch13/Pixabay






