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Newsletter aus dem Jahr 2026

  • Unser Newsletter-Archiv aus dem Jahr 2026, (c) Ben Soyka/Unsplash
    Unser Newsletter-Archiv aus dem Jahr 2026, (c) Ben Soyka/Unsplash

Im Folgenden finden Sie unsere bisher verschickten Newsletter-Ausgaben aus dem Jahr 2026.

1. Juli 2026: Frischer Wind fürs Meldeportal!

Guten Tag,

zuletzt vor zwölf Jahren haben wir unsere Meldeseiten im Web runderneuert. Nun war es an der Zeit, nach vielen kleinen Schritten und Verbesserungen ein grundsätzliches Update zu machen … → Klicken Sie einfach mal …

Wir wünschen viel Spaß beim Erkunden und Nutzen!

Alles neu? Ja, und doch wie gewohnt …

Die Startseite präsentiert sich mit einem neuen, übersichtlichen Design. Unsere vielfältigen Meldeaktionen stehen nun stärker im Mittelpunkt, und die wichtigsten Bedienfunktionen sind jetzt noch schneller zu finden.

Wie gewohnt erhalten geblieben sind die großen Bereiche Beobachtungen, Bilder & Videos und Kommentare – natürlich mit ihren  bekannten Funktionen. Dabei haben wir darauf geachtet, die einzelnen Funktionsgrafiken (Icons) beizubehalten, damit sie leicht wiederzuerkennen sind. Auf manchen Seiten haben sie lediglich ihre Position verändert.

Neues Meldeformular, einfacheres Melden

Schluss mit der Entscheidung zwischen Beobachtung und Bilder-Upload: Ab sofort gibt es dafür nur noch einen gemeinsamen Einstieg. Mit einem Klick auf „Neu +“ – entweder auf das große Plus-Symbol oder ganz oben im Hauptmenü – gelangen Sie direkt zum neuen Meldeformular.

Es übernimmt sogar einen Teil der Arbeit für Sie. Datum, Uhrzeit und GPS-Koordinaten werden auf Wunsch automatisch aus den EXIF-Daten Ihrer Fotos übernommen. Wenn Sie mehrere Bilder gleichzeitig hochladen, werden die Angaben des ersten Fotos verwendet.

Alles Wichtige auf einen Klick

Das -Symbol, auch Burger-Menü genannt, kennen Sie sicher schon von vielen Smartphone-Apps. Auf unserem neu gestalteten Meldeportal finden Sie es ganz oben links im blauen Balken. Ein Klick öffnet ein Seitenmenü mit den Suchfunktionen für Arten, Beobachtungsgebiete, Orte und Länder. Außerdem sind dort alle Menüpunkte und Unterseiten übersichtlich zusammengefasst – so finden Sie sich noch schneller zurecht.

NABU|naturgucker-Akademie: Insekten & Lamellenpilze

Insekten sind nahezu überall zu finden, werden aber oft übersehen: Sie besiedeln Wälder, Wiesen, Gewässer, Gärten und Städte und übernehmen dort unzählige wichtige Aufgaben. Als Bestäuber, Zersetzer, Räuber oder Beutetiere halten sie Ökosysteme am Laufen, sie sind systemrelevant. Gleichzeitig stehen viele Insektenarten heute vor großen Herausforderungen. Der neue Online-Kurs → Insekten kompakt von Dr. Mareike Possienke in der NABU|naturgucker-Akademie* bietet einen schnellen Einstieg in diese vielfältige Tiergruppe und zeigt, warum ihr Schutz wichtiger denn je ist.

Wer schon einmal versucht hat, Lamellenpilze sicher zu bestimmen, weiß vermutlich, dass ein kurzer Blick selten ausreicht. Oft lässt sich nur anhand von Details erkennen, um welche Art es sich handelt. Genau hier setzt der → Online-Kurs Lamellenpilze Aufbauwissen von Dr. Rita Lüder in der NABU|naturgucker-Akademie an und macht die Pilzbestimmung selbst zu einem spannenden Entdeckungsprozess.

Neugierig auf noch viel mehr? Da können wir helfen: → auf zur NABU|naturgucker-Akademie!

Im Kino: Insekten – Helden im Verborgenen

NABU|naturgucker ist Partner des Dokumentarfilms → INSEKTEN – HELDEN IM VERBORGENEN, der ab dem 16. Juli 2026 in deutschen Kinos zu sehen sein wird. Dieser 88-minütige Film nimmt uns mit auf eine Reise in den Mikrokosmos der Insekten – inklusive eines Rückblicks auf die Zeit ihres ersten Auftretens vor rund 480 Millionen Jahren. Regisseur Nepomuk Pfaff sind atemberaubende Aufnahmen gelungen, mit denen die Geschichte der Insekten und so vieles mehr vermittelt wird. Die Schauspielerin Katharina Thalbach übernimmt dabei die Rolle der Erzählerin.

Anlässlich des Kinostarts läuft auf unserem Meldeportal ab sofort ein kurzer → Beobachtungswettbewerb. Registrierte Nutzer*innen können sich zwischen dem 1. Juli und dem 10. Juli 2026 daran beteiligen. Verlost werden 5×2 Kinokarten unter allen Beobachter*innen, die mindestens 25 Beobachtungen ohne Bilder oder wenigstens 10 Beobachtungen mit Bildern hochgeladen haben.

Sind Sie mit dabei?

Auswertung zur Nosferatu-Spinne

Die Nosferatu-Spinne fühlt sich bei warmem Wetter besonders wohl – das belegen die → aktuellen Auswertungen unseres Data Scientists Dr. Alexander Wirth sehr deutlich. Mittlerweile sind auf unserem Meldeportal über 73 000 Fundmeldungen aus Deutschland und rund 30 000 Belegbilder dieser ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammenden Kräuseljagdspinne zusammengekommen.

Unsere bereits im Spätsommer 2022 gestartete Meldeaktion zeigt eindrucksvoll, wie bedeutsam die Beteiligung an der Naturforschung ist. Viele Menschen können gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Wissenschaft leisten – und das sogar ohne fachliche Vorkenntnisse über Spinnen.

Sie möchten auch mitmachen? → Dann einfach Beobachtungen melden!

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen! Und natürlich wünschen wir Ihnen schöne Pfingsten!

Herzliche Grüße

Regine Balmer, Jörg Chmill-Völsch, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Cosima Lindemann, Stefan Munzinger, Gaby Schulemann-Maier, Ina Siebert
und das gesamte Team von NABU|naturgucker

PS: Falls Sie uns ein wenig finanziell unterstützen möchten – NABU|naturgucker ist als gemeinnützig anerkannt und darf deshalb Spendenquittungen ausstellen. Wir würden uns sehr freuen!
naturgucker.de gemeinnützige eG * IBAN DE65 4306 0967 4104 3103 05 * GLS Bank

23. Mai 2026: Sommerinsekten überall, Wildbienen in der Akademie und Pilze in Ligurien

Guten Tag,

freuen Sie sich auch auf ein langes Pfingstwochenende? Die Wetterprognosen versprechen vielerorts Sonnenschein und warme Temperaturen. Ideale Bedingungen also, um auf Insektensuche zu gehen! Ob Käfer, Libelle, Wildbiene oder Schmetterling: Auch beim Picknick, Wandern oder am Badesee lassen sich nebenbei faszinierende Beobachtungen von Sechsbeinern machen. Wer es mit einem unbekannten Flug- oder Krabbelobjekt zu tun hat, kann einmal unsere neue KI-basierte Bestimmungshilfe ausprobieren. Sie ist Bestandteil der Aktionsseite → „Sommerinsekten“, über die wir im Folgenden noch mehr zu berichten haben.

Sommerinsekten melden!

Am 1. Juni beginnt der meteorologische Sommer und damit die Hochphase des Summens und Brummens in der Natur. Der Naturpark Südschwarzwald macht den Juni mit einer passenden Aktion zum Sommer der Insekten: Beim Tag der Artenvielfalt 2026 heißt es rausgehen, entdecken und mitforschen! Gesucht werden zehn spannende Insekten, die über die Aktionsseite → Sommerinsekten von NABU|naturgucker ganz einfach gemeldet werden können. Ob Familie, Wandergruppe, Jugendteam oder Gästeführung – alle können mitmachen und gemeinsam die faszinierende Artenvielfalt des Südschwarzwalds sichtbar machen. Die Aktion „Sommerinsekten“ läuft vom 08. – 30. Juni 2026.

Vom Südschwarzwald geht es nun hinauf in den Norden: Auch in Niedersachsen werden Insekten gesucht! Mit einer auf dieses Bundesland zugeschnittenen → Aktionsseite und Artenauswahl lädt das → BiNeN-Projekt Naturinteressierte dazu ein, der Insektenvielfalt in niedersächsischen Lebensräumen auf der Spur zu bleiben. 

Darüber hinaus sind uns bei NABU|naturgucker Insekten- und allgemeine Naturbeobachtungen von überall sehr willkommen und → jederzeit möglich.

Hummeln und wann sie beobachtet werden

Wie Ihre Meldungen dazu beitragen, der Entwicklung unserer Insektenvielfalt ganz nah auf der Spur zu bleiben, können Sie am Beispiel der flauschigsten aller Wildbienen sehen. Alex Wirth aus unserem Team hat sich die Gruppe der Hummeln ausgesucht, um aus den Beobachtungen auf dem Meldeportal von NABU|naturgucker seit dem Jahr 2020 Schlüsse zu ziehen. Sehen Sie selbst → wann Hummeln beobachtet werden.

Eine andere Wildbienenart, die auf eine einzige Nahrungspflanze spezialisiert ist und daher unter Veränderungen in ihrem Lebensraum gefährlich leidet, ist die Ochsenzungen-Sandbiene. An der wunderschönen Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern lädt nun der NABU zu einer Schatzsuche der besonderen Art ein:

Der NABU Mecklenburg-Vorpommern sucht die Ochsenzungen-Sandbiene

Der NABU Mecklenburg-Vorpommern ruft im Mai und Juni zur Suche nach der seltenen Ochsenzungen-Sandbiene (Andrena nasuta) auf, um ihr regionales Vorkommen besser zu erforschen. Dafür wird Ausschau nach der Gemeinen Ochsenzunge (Anchusa officinalis) gehalten; nur hier sucht die Wildbiene ihren Nektar. Wer die Pflanze oder die Biene findet, wird gebeten, den Fund über die → Aktionsseite zu melden.

Im Rahmen der Suche lädt der NABU Mecklenburg-Vorpommern zu zwei Exkursionen mit dem Wildbienen-Experten Johann-Christoph Kornmilch ein. Die erste führt in den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und die zweite in das Biosphärenreservat Südost-Rügen:

Dienstag, den 09. Juni um 10:30 Uhr am Parkplatz Schifferkirche, Ahrenshoop.

Samstag, den 27. Juni um 10:30 Uhr am Parkplatz Klein Zicker, Rügen.

Anmelden können sich Interessierte unter weiterbildung@nabu-mv.de.

Das Projekt ist Teil des Verbundvorhabens → Vernetzte Vielfalt an der Schatzküste und wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des BMUKN gefördert.

NABU|naturgucker-Akademie: Wildbienen Aufbauwissen

Wenn Sie nun neugierig auf die Welt der Wildbienen geworden sind, dann können Sie sich über den kostenlosen Online-Kurs → Wildbienen Aufbauwissen freuen, der frisch zum Pfingstwochenende in der NABU|naturgucker-Akademie1 veröffentlicht wurde!

Mit mehreren hundert Arten stellen die Wildbienen einen bedeutenden und zugleich sehr vielfältigen Bestandteil der Insektenfauna in Deutschland dar. Ihre Lebensweisen reichen von solitären Bodenbrütern bis zu Arten, die in Pflanzenstängeln, Totholz oder bestehenden Hohlräumen nisten. Der Kurs vermittelt vertiefendes Wissen über diese Insekten in 12 Lernstunden. Vorgestellt werden ausgewählte in Deutschland vorkommende Gattungen, deren typische Merkmale die Teilnehmenden zur Bestimmung gezielt nutzen lernen. Darüber hinaus behandelt der Kurs die enge Verbindung zwischen Wildbienen und ihren Nahrungspflanzen, beleuchtet die Beziehung zu tierischen Gegenspielern und zeigt auf, welche Faktoren zum Rückgang vieler Wildbienenarten beitragen. Nicht zuletzt werden praxisnahe Schutzansätze vorgestellt und vermittelt. Kurz: Es lohnt sich wirklich, hereinzuschauen!

Online-Vortrag: Ameisen und ihre Welt entdecken

Wir bleiben ganz im Thema Insekten. Auch über andere Hautflügler gibt es Spannendes zu lernen: Beginnt man einmal, Ameisen genauer zu betrachten, ist es erstaunlich schwer, den Blick wieder von ihnen zu lösen. Das weiß Magdalena Sorger nur zu gut! Was auf den ersten Blick klein und unscheinbar wirkt, entpuppt sich als hochkomplexe Welt voller Vielfalt und faszinierender Anpassungen. In ihrem Online-Vortrag am Donnerstag, 28. Mai um 19:30 Uhr in der NABU|naturgucker-Akademie tauchen wir gemeinsam tiefer in die Welt der Ameisen ein und schärfen den Blick für das, was direkt vor unserer Haustür lebt. 

Es geht unter anderem um Antworten auf diese Fragen: Welche Ameisenarten lassen sich in unseren Breiten besonders gut beobachten? Woran lassen sie sich erkennen – auch ohne Spezialausrüstung? Und wie gelingen aussagekräftige Fotos dieser kleinen und flinken Insekten? Magdalena Sorger teilt Tipps und Tricks aus ihrer Erfahrung als Ameisenforscherin und Makrofotografin – und gibt einen kleinen Vorgeschmack auf den Ameisenkurs der NABU|Naturgucker-Akademie.

Praxistage: Auf Pilzpirsch in Ligurien

Wenn die Insektensaison sich dem Ende zuneigt, geht die Pilzsaison erst richtig los. Wer zur Abwechslung mal die mediterrane und submediterrane Pilzflora erkunden möchte, kann sich im Oktober den ersten → Praxistagen anschließen, die wir außerhalb Deutschlands anbieten. Vom Burgundertrüffel über den Pantherpilz bis hin zu Ölbaumpilzen und Rosenroter Koralle – spannende und wahrscheinlich neue Entdeckungen erwarten Sie inmitten der herrlichen ligurischen Landschaft in Norditalien. Unter Anleitung des Artenkenners Peter Karasch üben sich die Teilnehmenden gemeinsam darin, Arten zu erkennen. Sie lernen mehr über deren Ökologie und studieren natürlich auch die italienische Küche!

Vorkenntnisse benötigen Sie zur Teilnahme an diesen Praxistagen nicht. Für die Vorbereitung oder Nachbereitung kann aber das passgenaue und kostenlose Online-Lernangebot → Pilze Grundwissen der NABU|naturgucker-Akademie genutzt werden.

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen! Und natürlich wünschen wir Ihnen schöne Pfingsten!

Herzliche Grüße

Regine Balmer, Jörg Chmill-Völsch, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Cosima Lindemann, Stefan Munzinger, Gaby Schulemann-Maier, Ina Siebert
und das gesamte Team von NABU|naturgucker

PS: Falls Sie uns ein wenig finanziell unterstützen möchten – NABU|naturgucker ist als gemeinnützig anerkannt und darf deshalb Spendenquittungen ausstellen. Wir würden uns sehr freuen!
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1. Mai 2026: Von Gartenvögeln, Maulwürfen und über die Alpen

Guten Tag,

wie jedes Jahr, seit über 20 Jahren, startet der NABU Anfang Mai die Vogel-Zählaktion → Stunde der Gartenvögel. Und so geht’s: Nehmen Sie sich am Zählwochenende vom 8. bis zum 10. Mai eine Stunde Zeit und zählen Sie alle Vögel, die Sie in dem von Ihnen ausgewählten besiedelten Gebiet entdecken können. Gemeldet werden soll jeweils die maximale Anzahl der Individuen pro Art, die gleichzeitig gesehen wurde. Melden können Sie Ihre Ergebnisse bis einschließlich dem 18. Mai über das spezielle Meldeformular des → NABU.

Igel & Maulwurf

Gleich nach der Stunde der Gartenvögel geht es weiter, allerdings diesmal mit einem Blick auf den Boden! Gesucht werden ab dem 15. Mai → Igel & Maulwurf. Ziel dieser mehrjährigen Aktion gemeinsam mit der Deutschen Wildtier Stiftung, dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, der Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822, dem NABU Bundesverband und dem LBV ist es, eine wissenschaftlich auswertbare Datensammlung aufzubauen. Es wird sehr spannend sein, welche interessanten Erkenntnisse sich nach fünf Jahren aus den von Ihnen und anderen Naturbeobachtenden gesammelten Daten gewinnen lassen. Hier können Sie Ihre → Beobachtungen melden.

Erste Auswertung der Zecken-Meldeaktion

Neue Zeckenarten breiten sich in Deutschland aus – wie und wo haben wir mithilfe Ihrer Beobachtungen nachgezeichnet. Wir werfen in dieser Auswertung nun einen Blick auf die Winteraktivität der Tiere und gehen der Frage nach, welche Wirte besonders häufig dokumentiert wurden. Zum Anschauen unserer Analyse → hier klicken!

Oder haben Sie eine Zecke gefunden? Dann dokumentieren Sie bitte Ihre Sichtung, am besten mit einem Bild oder gar mehreren Bildern für die bessere Bestimmbarkeit. → Zur Meldeseite …

Verborgene Schönheiten – kreativ fotografiert

Die Welt ist voller Wunder, doch die Natur offenbart ihre schönsten und spannendsten Geschichten oft erst auf den zweiten Blick. Deshalb suchen wir bei unserem diesjährigen Fotowettbewerb → SIGMA Naturbild nicht das klassische Postkartenmotiv oder die bloße Dokumentation einer Naturbeobachtung. Wir freuen uns vielmehr auf Ihre kreative Sichtweise Ihrer Begegnungen mit Tieren, Pflanzen, Pilzen, Landschaften und Naturphänomenen.

Und lassen Sie sich Zeit dabei: Der Wettbewerb läuft vom 1. Mai bis zum 14. Juni dieses Jahres. Ihre bis zu fünf Werke dürfen gerne auch schon vorher entstanden sein, das Erstellungsdatum der Fotos spielt keine Rolle.

Natürlich gibt es bei dem Wettbewerb wieder zahlreiche Preise zu gewinnen. Der Hauptpreis ist ein Einkaufsgutschein in Höhe von 1 000 € für den SIGMA-Shop und eine Einladung zum → NABU|naturgucker-Kongress vom 23. bis 25. Oktober in Braunschweig.

Bergeweise Wissen rund um die Alpen

Wenn Sie schon einmal selbst in den Alpen gewesen sind, dann wissen Sie sicher, dass sie weit mehr als nur ein beeindruckendes Bergpanorama sind, sondern ein absoluter Hotspot der Artenvielfalt und ein sensibles Ökosystem.

Im neuen Kurs → Alpen Grundwissen der NABU|naturgucker-Akademie1 erhalten Sie von Dr. Thomas Gerl eine umfassende Einführung in die spannende Natur dieses geologisch betrachtet jungen Gebirges. Sie lernen typische Lebensräume, charakteristische Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sowie ökologische Besonderheiten kennen. Nach 18 Lernstunden sind Sie mit dem wichtigsten Basiswissen ausgestattet, um die imposante Alpennatur mit neuen Augen zu sehen.

Live fragen

Das Meldeportal von NABU|naturgucker bietet eine Fülle von Informationen und Möglichkeiten zu Naturbeobachtungsdaten, Bildern, Videos und Beobachtungsgebieten. Gleichzeitig ist es ein soziales Netzwerk, in dem sich Naturbegeisterte untereinander austauschen können. In einer kurzen Einführung zeigen wir Ihnen am 7. Mai ab 19:30 Uhr live einige spannende Nutzungsmöglichkeiten unseres Meldeportals und stehen im Anschluss für Ihre Fragen zur Verfügung.

Und übrigens …

Wir haben gerade die mobile Meldeseite für Naturbeobachtungen erweitert. Sie enthält nun über 3 000 Artporträts aus dem Akademie-Projekt und beginnt, ein „richtiger” Naturführer zu werden. Natürlich können Sie auch am Laptop oder Tablet gerne auf diese für Smartphones optimierte Seite schauen: → Naturgucken in Deutschland.

Sie haben Fragen dazu oder etwas ganz anderem? Wir helfen gerne: support@nabu-naturgucker.de.

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen! Und natürlich wünschen wir Ihnen einen schönen 1. Mai!

Herzliche Grüße

Regine Balmer, Jörg Chmill-Völsch, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Cosima Lindemann, Stefan Munzinger, Gaby Schulemann-Maier, Ina Siebert
und das gesamte Team von NABU|naturgucker

PS: Falls Sie uns ein wenig finanziell unterstützen möchten – naturgucker.de ist als gemeinnützig anerkannt und darf deshalb Spendenquittungen ausstellen. Wir würden uns sehr freuen!
naturgucker.de gemeinnützige eG * IBAN DE65 4306 0967 4104 3103 05 * GLS Bank

3. April 2026: Zecken melden, Kompaktkurse Fließgewässer und Pilze, MeldeApp für iOS

Guten Tag,

kaum ist es etwas wärmer, schon sind sie wieder da: die Zecken! Neben den mitteleuropäischen Zecken – die bekannteste Art ist der Gemeine Holzbock – breiten sich in Deutschland immer mehr Zeckenarten aus. Beispiele sind die Buntzecken, insbesondere die beiden Arten Wiesenzecke (Dermacentor reticulatus), auch Auwaldzecke genannt, und Schafzecke (Dermacentor marginatus). Seit einigen Jahren werden nun zudem die eigentlich tropisch verbreiteten Riesenzecken der Gattung Hyalomma beobachtet.

Egal welche Arten Sie finden, entsprechende Beobachtungen werden im Rahmen einer → Meldeaktion des NABU und der Tierärztlichen Hochschule Hannover zusammen mit NABU|naturgucker dringend gesucht! Auf der Aktionsseite können Sie sie → melden. In den Artporträts erfahren Sie mehr über die einzelnen Arten, eine Bestimmungshilfe zum Durchklicken hilft beim Herausfinden, um welche Zeckenart es sich handeln könnte.

Neue Kompaktkurse

Zweimal sechs weitere Lernstunden sind ab sofort bei der → NABU|naturgucker-Akademie1 verfügbar: Zum einen gibt es einen Kompaktkurs zum Lebensraum → Fließgewässer, den blauen Adern, die unsere Landschaften prägen, Lebensräume miteinander verbinden und für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten von zentraler Bedeutung sind. Zum anderen, sozusagen ganz frisch aus der Fertigung, ist seit gestern der → Kompaktkurs Pilze online verfügbar. Er gewährt einen ersten Einblick in die Pilzvielfalt, ihre Lebensweise und Entwicklungsgeschichte.

Und übrigens: Wenn Sie sich selbst praktische Erfahrung aneignen wollen, dann bieten die Praxistage → Pilzparadies Bayerischer Wald, die auch dieses Jahr von Dr. Rita Lüder geführt werden, wieder interessante Exkursionen.

Ecosia: StadtBaum

Stadtbäume sind stille Held*innen unseres urbanen Lebensraums – sie spenden Schatten, verbessern die Luftqualität und schaffen Lebensräume für viele Tiere. Ihre Beobachtung im Jahresverlauf eröffnet spannende Einblicke in die Natur mitten in der Stadt und macht uns ihre Bedeutung auf besondere Weise bewusst.

Die gemeinsame → Meldeaktion von Ecosia und naturgucker lädt dazu ein, genau hinzuschauen. Wer Stadtbäume über das Jahr hinweg beobachtet, lernt nicht nur ihre individuellen Besonderheiten kennen, sondern bekommt auch ein Gespür für die Herausforderungen, denen sie durch Klimawandel, Umweltstress und städtische Einflüsse ausgesetzt sind. So wird aus der einfachen Baumbeobachtung ein spannendes Naturerlebnis mit nachhaltiger Wirkung – mitten in der Stadt.

Direkt zum Melden Ihrer StadtBaum-Beobachtungen geht es → hier!

Ehrenamtliche Bestimmungsrelevanzler*innen

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, woher die blauen Balken unter einigen Bildern in den Artporträts auf unserem Meldeportal stammen? Diese unterlegten Bilder werden von einem fleißigen → Team Ehrenamtlicher mit großer Sorgfalt ausgesucht. Das Ziel ist, mit diesen Bildern möglichst viele unterschiedliche bestimmungsrelevante Merkmale der entsprechenden Art zu zeigen. Zu diesem Zweck werden Collagen z. B. von Farbvarianten des → Asiatischen Marienkäfers oder Bestimmungshilfen zur → Unterscheidung schwieriger Arten zusammengestellt. Sie kennen sich mit einer Artengruppe besonders gut aus und haben vielleicht Zeit und Lust, das Team ehrenamtlich bei der Bildmoderation oder mit dem Verfassen von Bestimmungshilfen zu unterstützen? Dann melden Sie sich gerne bei Jörg Chmill-Völsch (bildrelevanz@naturgucker.de). Die motivierte Gruppe freut sich auf Sie!

Und ein weiteres Bestimmungsthema: Wespen

Eine ganze Beitragsserie im → NABU|naturgucker-Journal hat Lothar Fassnacht verfasst, der ebenfalls im Team Bestimmungsrelevanz mitarbeitet. In vier Teilbeiträgen hat er umfangreiche Fakten zu dieser spannenden Hautflüglergruppe zusammengetragen: → Hornissen, → Langkopfwespen, → Kurzkopfwespen und → Feldwespen

An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle ehrenamtlichen Unterstützer*innen von NABU|naturgucker!

Naturbeobachten hilft der Gesundheit!

Im Projekt „NatFair – Naturverbunden und fair gestaltet“ wird untersucht, wie sich Naturkontakte in den Arbeitsalltag integrieren lassen, um Gesundheit zu stärken, den sozialen Zusammenhalt im Team zu fördern und nachhaltiges Handeln zu unterstützen. Gemeinsam mit Unternehmen werden in zwei kostenfreien Workshops geeignete Methoden  für Naturkontakte entwickelt, deren Umsetzung praktisch erprobt und wissenschaftlich evaluiert wird.

Sind Sie interessiert? Dann melden Sie sich gerne per E-Mail: natfair@hhu.de.

Praxistage Wald und Feldbotanik

Ähnliches gilt auch für unsere Praxistage, die Sie entweder in den → Naturpark Südschwarzwald führen oder in den → Wald und die Flur rund um Bayreuth. Das naturbezogene Lernerlebnis unserer Praxistage bietet Ihnen die Möglichkeit, theoretisches Artenwissen aus unseren digitalen Akademieangeboten durch praktisches Erleben inmitten abwechslungsreicher Natur zu ergänzen. Hierbei werden die vielfältigen Exkursionen in der unmittelbaren Umgebung der Seminarorte von versierten Artenkenner*innen der jeweiligen Fachgebiete geleitet. Vorkenntnisse benötigen Sie für die Teilnahme an unseren Praxistagen nicht.

Jetzt endlich auch für iPhones

Seit kurzem gibt es nun auch die → Apple-Version der NABU|naturgucker-Meldeapp! Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Melden Ihrer Naturbeobachtungen!

Sie haben Fragen dazu? Wir helfen gerne: support@nabu-naturgucker.de.

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen! Und natürlich wünschen wir Ihnen schöne Osterfeiertage.

Herzliche Grüße

Regine Balmer, Jörg Chmill-Völsch, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Cosima Lindemann, Stefan Munzinger, Gaby Schulemann-Maier, Ina Siebert
und das gesamte Team von NABU|naturgucker

PS: Falls Sie uns ein wenig finanziell unterstützen möchten – naturgucker.de ist als gemeinnützig anerkannt und darf deshalb Spendenquittungen ausstellen. Wir würden uns sehr freuen!
naturgucker.de gemeinnützige eG * IBAN DE65 4306 0967 4104 3103 05 * GLS Bank

7. März 2026: Praxistage, Bericht aus der Feldflur und Feenhaftes

Guten Tag,

das an naturinteressierte Menschen gerichtete Lernangebot der → NABU|naturgucker-Akademie1 wächst stetig. Ganz neu im Angebot ist ein Aufbaukurs zu Greifvögeln, Eulen und Falken. Diese Vogelgruppe ist aufgrund ihrer Fähigkeiten etwas Besonderes: besondere Jagdtechniken, besonders aufmerksam lauschend und besonders schnell. Konnten wir Sie neugierig machen? Dann bitte → hier klicken!

Praxistage: Nix wie raus und Lernen

Für dieses Jahr haben wir zahlreiche Praxistage konzipiert, die unser digitales Lernangebot der Akademie begleiten und um gemeinsames Naturerleben unter fachkundiger Leitung erweitern. Das Spektrum reicht dabei vom → Achtsamen Naturgucken über → spannende Wildbienenarten in Sachsen-Anhalt und → Nature Journaling im Nationalpark Hainich bis zur → Pilzflora in Ligurien. Schauen Sie sich gern auf → unserer Website um und stöbern Sie in unserem umfangreichen Angebot.

Noch mehr Ideen zum Lernen in der Natur finden Sie außerdem im → Veranstaltungskalender unserer niedersächsischen Partner im KNAK-Projekt!

Marodieren in der Feldflur

Kennen Sie Langenholtensen in Südniedersachsen? Nicht? In diesem Ortsteil von Northeim ist beispielsweise der Sitz von NABU|naturgucker. Zudem lebt es sich hier zwischen Harz und Leinebergland wirklich angenehm. Auch spazieren konnte man in der Feldflur immer gut.

Nun berichtet Stefan Munzinger → von sehr schlechten Entwicklungen. Gerade in einem der in der Gegend seltenen Neuntöter-Brutreviere wurden durch die lokale Feldmarksgenossenschaft sehr umfangreiche „Pflegemaßnahmen” durchgeführt und maßgeblich Neuntöter-Brutgehölze zerstört.

Jetzt die Frage an Sie: Haben Sie Ähnliches auch anderswo beobachten müssen?

Dann melden Sie uns Ihre Beobachtungen bitte via → Meldeportal – am besten nutzen Sie als Lebensraum (=Art) „Feldkultur & Gartenbau (I1) (alle Typen)“ zum Melden und für Ihre Belegbilder – oder berichten Sie im → Journal mit einem eigenen Beitrag. Sehr gerne können Sie auch den Beitrag über die zerstörerischen Pflegemaßnahmen in Langenholtensen direkt kommentieren.

Wir sind sehr gespannt auf Ihre Rückmeldungen und Berichte!

Frühlingshaften „Feen“ auf der Spur

Haben Sie schon einmal von Frühlings-Feenkrebsen gehört? Diese Kiemenfüßer leben seit hunderten Millionen Jahren auf der Erde und haben sich seitdem kaum verändert. Die kältebedürftigen Tiere sind in Nord- und Ostdeutschland noch relativ weit verbreitet, im Süden jedoch sehr selten. „Auch in diesem Jahr wollen wir uns gemeinsam auf die Suche nach Frühlings-Feenkrebsen begeben. Dazu brauchen wir die Hilfe vieler Menschen“, sagt Projektmitarbeiterin Emma Wagemann. Der NABU Mecklenburg-Vorpommern ruft nun zur Suche nach diesen faszinierenden Kleinlebewesen auf. Von Februar bis April können Sie temporäre Kleingewässer wie Tümpel, Pfützen oder Senken erkunden und darin Ausschau nach den etwa 35 Millimeter großen Urzeitkrebsen halten. Fündig geworden? Hier geht es zur → Meldeseite.

Außerdem hat der NABU MV am 21. März eine Exkursion für alle im Programm, die mehr über die kleinen Urzeitkrebse und das verborgene Leben im Frühjahrs-Tümpel erfahren möchten. Der Startpunkt liegt in der Nähe von Damgarten am Südrand des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Sie können sich per E-Mail an weiterbildung@nabu-mv.de anmelden.

Rund ums Naturgarten-Jahr

Von Frühblühern und den ersten Hummelköniginnen über sommerliche Hitze bis in den kargen Herbst: Erfahren Sie in der → Webinar-Reihe des NABU Baden-Württemberg in acht Terminen, was Sie in Ihrem Garten für die Artenvielfalt tun können. Zum Start am 19. März ab 19 Uhr führt NABU-Gartenexpertin Aniela Arnold in die Grundlagen des Naturgärtnerns ein. Die weiteren Themen folgen dann an jedem dritten Donnerstag eines Monats.

Rückkehr der Kraniche

Der Zug der Kraniche nach Norden fiel in diesem Jahr besonders konzentriert und eindrucksvoll aus. Kaum war der letzte Schnee (in Südniedersachsen) geschmolzen, schon zogen die majestätischen Vögel gen Nordosten. Dabei nimmt die Zahl der auf unserem Meldeportal dokumentierten Beobachtungen seit einigen Jahren zu und der Zeitraum ihres Zuges wird immer früher. Alex Wirth aus unserem Team hat für Sie die Daten → ausgewertet und aufbereitet.

Jetzt endlich auch für iPhones

Seit wenigen Tagen gibt es nun auch die → Apple-Version der NABU|naturgucker-Meldeapp! Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Melden!

Sie haben Fragen dazu? Wir helfen gerne: support@nabu-naturgucker.de.

Und noch etwas Wichtiges

Erinnern Sie sich noch an das Wochenende Ende Oktober letzten Jahres in Braunschweig? Da gab es den → NABU|naturgucker-Kongress 2025. Und nun laden wir Sie für dieses Jahr ein: Der diesjährige Kongress findet auch in Braunschweig statt, und zwar vom 23. bis zum 25. Oktober. Die gemeinsame Exkursion wird am Sonntag in die Rieselfelder Braunschweig führen. Wir empfehlen Ihnen: Diesen Termin unbedingt vormerken! Aber jetzt wünschen wir Ihnen erst einmal einen schönen Frühling. 😉

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen!

Herzliche Grüße

Regine Balmer, Jörg Chmill-Völsch, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Cosima Lindemann, Stefan Munzinger, Gaby Schulemann-Maier, Ina Siebert
und das gesamte Team von NABU|naturgucker

PS: Falls Sie uns ein wenig finanziell unterstützen möchten – naturgucker.de ist als gemeinnützig anerkannt und darf deshalb Spendenquittungen ausstellen. Wir würden uns sehr freuen!
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7. Februar 2026: Weißstörche im Winter, Amphibienkurs und Frühlingsboten

Guten Tag,

wir möchten uns bei Ihnen und allen anderen Aktiven bedanken, die sich auf der Website unseres neuen Partners Ecosia umgesehen haben. Über 26 000 von uns allen haben dort vorbeigeschaut. Im Gegenzug hat Ecosia 729 Bäume gepflanzt, das reicht immerhin für ein erstes Fußballfeld!

Sie waren noch gar nicht mit dabei? Macht nichts, hier geht es lang: → zum Download. Es gilt natürlich weiterhin, dass Ecosia für das Nutzen Bäume pflanzt. Also, dann mal los! 😉

KNAK: Feldherpetologie Amphibien

Im Rahmen des Förderprojektes Kompetenznetzwerk Artenkenntnis Niedersachsen (KNAK) haben wir einen → Online-Aufbaukurs über Amphibien veröffentlicht. Sie lernen in unserem Kurs alle in Deutschland lebenden Amphibienarten kennen, erfahren, wie man sie im Gelände beobachtet, und üben das sichere Erkennen ihrer Merkmale ein. Unser kostenloser Kurs umfasst 12 Lernstunden und hilft Ihnen dabei, sich gezielt auf die Prüfung zur → BANU-Qualifizierung Bronze vorzubereiten oder macht Sie einfach so fit in Sachen Amphibien. Die Erarbeitung des Kurses wurde von der → Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert. Schauen Sie gern mal vorbei, denn die Kröten und Frösche beginnen demnächst ja mit ihrer Frühjahrswanderung zu ihren Laichgewässern!

Mehr Teilnehmende, weniger Vögel

Gut eine Woche nach Meldeschluss der diesjährigen „Stunde der Wintervögel“ liegen nun die Endergebnisse vor. Mehr als 145.000 Menschen beteiligten sich am Aktionswochenende im Januar und zählten in über 102.000 Gärten und Parks Vögel. Die NABU-Mitmachaktion ist damit weiterhin die größte Citizen-Science-Aktion in Deutschland.

Trotz des großen Interesses zeigt die Zählung einen deutlichen Negativtrend. Mit durchschnittlich 32 gesichteten Vögeln pro Garten wurde ein Tiefstand erreicht. Zum Vergleich: Bei der ersten Zählung im Jahr 2011 lag der Schnitt noch bei 45,8 Vögeln.

Mehr Auswertungen und Hintergrundinfromationen gibt es auf → NABU.de.

BiNeN: Ein starkes Netzwerk für die Natur

Sie sind sich höchstwahrscheinlich mit uns einig: Niedersachsens vielfältige Natur – vom Wattenmeer bis in den Harz – begeistert! Doch sie braucht Ihr und unser Engagement. Daher möchten wir mit unserem neuen Projekt ein starkes Netzwerk mit allen interessierten Naturbegeisterten aufbauen. BiNeN steht dabei als Abkürzung für den Projekttitel → Bingo Naturengagement Niedersachsen.

Bei der ersten Meldeaktion geht es um → Frühlingsboten: erste Hummeln, erste Falter und erste Blüher. Und natürlich können Sie sich auch beteiligen, wenn Sie nicht in Niedersachsen wohnen oder gerade dort nicht beobachten. Meldungen von Beobachtungen aus ganz Deutschland sind herzlich willkommen. 🙂

Weißstörche im Winter – neue Erkenntnisse

Bereits zum dritten Mal fand unsere zusammen mit dem → NABU Landesverband Hessen ausgerichtete Meldeaktion → Weißstörche im Winter statt. Wieder haben sich viele Aktive beteiligt und ihre Beobachtungen von Weißstörchen aus ganz Deutschland gemeldet. Wir haben uns die Daten genauer angeschaut und die aktuellen Zahlen mit denen aus den letzten Jahren verglichen. Interessiert? → Dann klicken Sie mal …

Online-Vorträge zur Planung von Naturgärten

An → vier Abenden zeigen erfahrene Expert*innen in Online-Vorträgen der → NABU Schutzstation Niederrhein, wie Naturgärten geplant, umgesetzt und weiterentwickelt werden: von grundlegenden Strukturelementen über Wasser als Lebensraum bis hin zu klimafesten, biodiversitätsfördernden Pflanzkonzepten und den ökologischen Zusammenhängen hinter dem Begriff „Biodiversität“. Alle Webinare sind praxisnah, anschaulich und so gestaltet, dass sowohl Einsteiger*innen als auch Fortgeschrittene viele umsetzbare Ideen mitnehmen können. Allgemeine Informationen zum Projekt gibt es → online.

Mediterrane Ziele

In weiten Teilen Deutschlands herrscht zurzeit noch „echter” Winter und vielleicht sehnen Sie den Frühling schon herbei. Wenn Sie es üppig blühend und mit mediterranem Klima mögen, haben wir ein paar Tipps für Sie. Mitte April stehen die Ionischen Inseln → Kefalonia und Ithaka im Fokus einer Reise mit Dirk Jödicke . Kurz nach Ostern startet eine Naturreise mit Dr. Max Seyfried an die → Algarve und Zentralportugal. Bei beiden Reisen geht es insbesondere um die lokalen Blühpflanzen, die zur Reisezeit in Hochblüte stehen, ganz besonders natürlich die große Orchideenvielfalt.

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen!

Herzliche Grüße

Regine Balmer, Jörg Chmill-Völsch, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Cosima Lindemann, Stefan Munzinger, Gaby Schulemann-Maier, Ina Siebert
und das gesamte Team von NABU|naturgucker

PS: Falls Sie uns ein wenig finanziell unterstützen möchten – naturgucker.de ist als gemeinnützig anerkannt und darf deshalb Spendenquittungen ausstellen. Wir würden uns sehr freuen!
naturgucker.de gemeinnützige eG * IBAN DE65 4306 0967 4104 3103 05 * GLS Bank

1) Das Projekt NABU|naturgucker-Akademie wird gefördert im → Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.