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Achtbeiniger Hausbesuch: die Nosferatu-Spinne

Im Herbst steigt die Wahrscheinlichkeit, der wärmeliebenden Nosferatu-Spinne in Gebäuden zu begegnen. Ein Blick auf ihre Lebensweise erklärt, warum die auffälligen Achtbeiner sich gerade dann vermehrt in unserer Nähe beobachten lassen.

🌐 Räumlicher Bezug: deutschlandweit

📅 Idealer Veröffentlichungstermin: September/Oktober

📰 Geeignet für: Print und Online

📦Komplettes Pressepaket

3 Titel- und Teaser-Varianten | Text (Kurz- und Langfassung) | Textkasten „Erforschung“|
4 Fotos (300 dpi) | Bildunterschriften | Fakten (kurz & kompakt) | Mitmachen & Service

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Das Pressepaket im Detail

Pressefotos

Zum Herunterladen einzelner Motive bitte auf die entsprechenden Vorschaubilder klicken.

Motiv 1
Männliche Nosferatu-Spinne, (c) Andreas Mühlenfeld/naturgucker.de

Bildunterschrift: Nosferatu-Spinne
Fotograf*in: Andreas Mühlenfeld/naturgucker.de
Aufnahmedatum: 17.11.2024
Aufnahmeort: Freiburg im Breisgau
Bildgröße: 1494 x 2047 px

Motiv 2
Weibliche Nosferatu-Spinne, (c) Frank Lepper/naturgucker.de

Bildunterschrift: Weibliche Nosferatu-Spinne
Fotograf*in: Frank Lepper/naturgucker.de
Aufnahmedatum: 18.09.2015
Aufnahmeort: Freiburg im Breisgau
Bildgröße: 5120 × 3417 px

Motiv 3
Jungtier der Nosferatu-Spinne, (c) Jan Hoffmann/naturgucker.de

Bildunterschrift: Jungtier der Nosferatu-Spinne
Fotograf*in: Jan Hoffmann/naturgucker.de
Aufnahmedatum: 25.06.2024
Aufnahmeort: Kernen im Remstal
Bildgröße: 5748 x 4311 px

Motiv 4
Weibliche Nosferatu-Spinne (Zoropsis spinimana), (c) Anne Buck/NABU-naturgucker.de

Bildunterschrift: Weibliche Nosferatu-Spinne
Fotograf*in: Anne Buck/naturgucker.de
Aufnahmedatum: 22.03.2025
Aufnahmeort: Ichenheim
Bildgröße: 3000 × 1688 px

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3 Titel- und Teaser-Varianten

Achtbeiniger Hausbesuch: die Nosferatu-Spinne

Im Herbst steigt die Wahrscheinlichkeit, der wärmeliebenden Nosferatu-Spinne in Gebäuden zu begegnen. Ein Blick auf ihre Lebensweise erklärt, warum die auffälligen Achtbeiner sich gerade dann vermehrt in unserer Nähe beobachten lassen.

Frühlingsgefühle im Herbst: Wenn die Nosferatu-Spinne auf Partnersuche geht

Mit dem Herbst beginnt die Hauptpaarungszeit der Nosferatu-Spinne. Dann fällt die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Art besonders häufig auf. Neue Beobachtungen helfen dabei, ihre weitere Ausbreitung in Deutschland zu ergründen.

Das große Krabbeln: Die Nosferatu-Spinne erobert Deutschland

Vor rund 20 Jahren wurde die Nosferatu-Spinne erstmals in Deutschland nachgewiesen. Zunächst trat sie nur im Südwesten auf, doch inzwischen ist sie im ganzen Land verbreitet und teilweise sogar häufig anzutreffen. Trotzdem weiß die Forschung längst noch nicht alles über sie.

Kurztext (161 Wörter/1.131 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Im Herbst fällt die Nosferatu-Spinne besonders häufig auf, oft sogar in Wohnhäusern. Ursprünglich stammt diese wärmeliebende Art aus dem Mittelmeerraum. Sie wurde erstmals im Jahr 2005 in Deutschland nachgewiesen. Seither hat sie sich weit ausgebreitet und findet inzwischen vor allem in menschlichen Siedlungen günstige Lebensbedingungen. Nach dem Sommer beginnt ihre Hauptpaarungszeit, sodass die Tiere nun auf Partnersuche gehen. Das ist einer der Gründe, weshalb Begegnungen mit ihnen im Herbst recht wahrscheinlich sind.

Wie weit die Nosferatu-Spinne inzwischen verbreitet ist, zeigte eine große Meldeaktion von NABU|naturgucker und dem NABU Baden-Württemberg im Jahr 2022: Innerhalb von nur fünf Wochen gingen mehr als 15.000 Meldungen mit Belegbildern ein. Deren Auswertung machte deutlich, dass das Vorkommen der Art bis dahin erheblich unterschätzt worden war.

Nach wie vor sind neue Belege für Funde wertvoll, denn es gibt noch viele weitere unerforschte Aspekte rund um die Nosferatu-Spinne in Deutschland. Wer ein Exemplar dieser Spinnenart entdeckt, kann den Fund fotografieren und unter naturgucker.de/nosferatu melden.

Langtext (413 Wörter/3.051 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Im September beginnt die Zeit, in der die Nosferatu-Spinne häufiger in Wohnhäusern gesichtet wird. Wer dann plötzlich eine große Spinne an einer Zimmerwand entdeckt, hat möglicherweise einen tierischen Hausgast vor sich, der hierzulande noch vor wenigen Jahren eine echte Rarität war. Inzwischen hat sich die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Art in Deutschland weit ausgebreitet.

Der erste belegte Nachweis gelang im Jahr 2005 in Baden-Württemberg. Von dort aus eroberte die Spinne, die wissenschaftlich Zoropsis spinimana heißt, nach und nach weitere Regionen. Zunächst häuften sich die Beobachtungen vor allem entlang des Rheins und in anderen wärmebegünstigten Gebieten. Eine Auswertung umfangreicher Meldedaten durch NABU|naturgucker zeigte jedoch bereits im Jahr 2022, dass die Nosferatu-Spinne schon damals praktisch bundesweit vorkam. Seitdem sind zahlreiche weitere Nachweise aus dem Norden und Osten hinzugekommen, unter anderem aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Für die wärmeliebende Art bieten menschliche Siedlungen günstige Bedingungen. Gebäude stellen geschützte, vergleichsweise warme Lebensräume bereit. Spezielle Hafthaare an ihren Füßen ermöglichen es der Nosferatu-Spinne, selbst glatte Oberflächen wie Fensterscheiben zu erklimmen. Ein großer Teil der im naturgucker-Meldeportal dokumentierten Funde stammt deshalb aus Gebäuden.

Doch warum begegnet man der auffälligen Spinne gerade im Herbst besonders häufig? Eigentlich ist sie ganzjährig aktiv. Nach dem Sommer beginnt zudem ihre Hauptpaarungszeit; die Tiere gehen nun verstärkt auf Partnersuche. Zugleich nutzt die wärmeliebende Art Gebäude und deren Umgebung als Lebensraum. Geschützte Bereiche an und in Häusern bieten ihr dabei geeignete Bedingungen. Dadurch steigt um diese Jahreszeit die Wahrscheinlichkeit einer Begegnung, obwohl die Spinnen keineswegs erst im September aus dem Freien in Wohnungen einwandern.

Wer eine Nosferatu-Spinne entdeckt, hat eine erstaunliche Jägerin vor sich. Anstatt ein Fangnetz zu spinnen und darin geduldig auf Beute zu warten, verfolgt sie ihre Nahrung aktiv. Auf ihrem Speiseplan stehen unter anderem Fliegen, Falter und sogar andere Spinnen.

Ihren ungewöhnlichen Namen verdankt diese Art der Zeichnung auf ihrem Vorderkörper. Diese erinnert manche Menschen an das Gesicht der Vampirfigur Nosferatu. Mit einer gefährlichen Vampirspinne hat der Hausgast allerdings nichts zu tun. Zwar kann sich die Nosferatu-Spinne bei Bedrohung mit einem Biss zur Wehr setzen, für Menschen besteht aber normalerweise trotzdem kein Grund zur Panik.

Interessant ist eine Begegnung mit dieser großen Spinne vor allem aus wissenschaftlicher Sicht. Denn noch immer liefern neue Beobachtungen wichtige Informationen über die weitere Ausbreitung und die Lebensweise dieser Art, die sich erst vor vergleichsweise kurzer Zeit hierzulande etabliert hat. Wer ein Exemplar entdeckt, kann den Fund fotografieren und unter naturgucker.de/nosferatu melden. So lässt sich nachvollziehen, wie es mit der Nosferatu-Spinne in Deutschland weitergeht.

Textkasten „Erforschung“ (187 Wörter/1.363 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Gemeinsam der Nosferatu-Spinne auf der Spur

Wie weit die Nosferatu-Spinne in Deutschland verbreitet ist, wurde jahrelang deutlich unterschätzt. Das änderte sich im Jahr 2022, als naturgucker und der NABU Baden-Württemberg dazu aufriefen, Beobachtungen der großen Spinne zu melden. Innerhalb von nur fünf Wochen gingen mehr als 15.000 Meldungen mit Belegbildern ein. Eine anschließende Auswertung zeigte, dass die Art bis dahin bereits deutlich weitläufiger vertreten war als angenommen. In allen Bundesländern konnten durch die Aktion Vorkommen in zahlreichen Gebieten nachgewiesen werden, die bis dahin noch nicht als besiedelt galten. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden 2024 in der Fachzeitschrift „Frontiers in Arachnid Science” veröffentlicht. 

In der Zeit danach wurden weiterhin sehr viele Beobachtungen der Nosferatu-Spinne gemeldet. Mittlerweile sind im naturgucker-Meldeportal weit mehr als 30.000 Fotos dieser Spinnenart zusammengekommen. Jede neue Beobachtung ist wertvoll, da sie dabei hilft, die weitere Ausbreitung der Art zu verfolgen und offene Fragen zu ihrer Lebensweise zu beantworten. So ist beispielsweise bislang nur wenig darüber bekannt, welche natürlichen Feinde die Nosferatu-Spinne in Deutschland hat.

Wer eine Nosferatu-Spinne entdeckt, kann die Beobachtung zusammen mit einem Foto oder Video auf naturgucker.de/nosferatu dokumentieren.

Kurz & kompakt: die Nosferatu-Spinne

Wissenschaftlicher Name: Zoropsis spinimana

Familie: Kräuseljagdspinnen (Zoropsidae) 

Größe: Weibchen bis 19 mm, Männchen meist bis 13 mm Körperlänge

Beinspannweite: bis etwa 5 cm

Lebensweise: Baut keine Fangnetze, sondern geht aktiv auf Beutefang

Beute: Unter anderem Insekten und andere Spinnen

Verwechslungsgefahr: Wird im Herbst häufig mit Winkelspinnen, etwa der Großen Hauswinkelspinne, verwechselt

Mitmachen & Service
Wichtiger technischer Hinweis

Bitte verwenden Sie für Ihre Berichterstattung ausschließlich die hier angegebenen Permalinks. Aus der Browserzeile kopierte Links sind individuelle Session-Links und funktionieren bei Ihren Leser*innen nicht.

Artporträt der Nosferatu-Spinne im Meldeportal für Naturbeobachtungen:
https://naturgucker.de/?art=-1361070917&?desktop=1

Meldeseite für Beobachtungen der Nosferatu-Spinne:
https://naturgucker.de/nosferatu 

Auswertungen und Hintergründe von naturgucker:
Nosferatu-Spinne in Deutschland

Kostenloser E-Learning-Kurs der NABU|naturgucker-Akademie:
Spinnen Grundwissen: https://nabu-naturgucker-akademie.de/Spinnen-Grundwissen/

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Gaby Schulemann-Maier
Tel.: +49 (0)152/09432828
E-Mail: presse@NABU-naturgucker.de

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